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Zum Ende der Seite springen Totenwelt/Hölle
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chandartha chandartha ist männlich
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Totenwelt/Hölle Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Scheol ist im Tanach eine Bezeichnung für das Totenreich.
Im (frühen) jüdischen Glauben ist der Scheol das Totenreich, in welches alle Menschen, sowohl Gerechte als auch Ungerechte, nach dem Tod hinabsteigen müssen um dort ein Leben in Finsternis und Trostlosigkeit zu führen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheol


Wie in der sumerischen Totenwelt, von der einzig Utnapishtim verschont blieb

Zitat:
Die hebräische Bezeichnung Ge-Hinnom, seltener auch Ge-Ben-Hinnom ist ein Ortsname im biblischen Juda, der in der griechischen Übersetzung des Alten Testaments (Septuaginta) teils übersetzt

Der hebräische Begriff bedeutet wörtlich „Schlucht (Ge) von Hinnom“ oder „Schlucht des Sohnes (Ben) von Hinnom“. Spätestens seit der Zeit des Königs Hiskija (8. Jahrhundert v. Chr.) befand sich in dem Tal eine wichtige Nekropole, wie Ausgrabungen seit 1927 gezeigt haben. [I.Finkelsteins "Keine Posaunen" lasen grüßen]

In der hellenistischen Epoche wurde der Name der Schlucht in prophetischen Texten auf ein als Strafort gedachtes Totenreich übertragen

Die eschatologische Konnotierung des Tales als Ort einer künftigen Bestrafung Verstorbener knüpft an Jeremias 7,30–8,3 an, wo der Molochkult im Hinnomtal als Grund für eine künftige Strafe (die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezar II.) genannt wird. Dieser Text ist erst nach der Katastrophe der Eroberung entstanden. Sein Verfasser legt die Prophezeiung Jeremias in den Mund, womit er beabsichtigt, erfahrenes Unheil als Strafe zu interpretieren. Durch diese fiktive Rückdatierung wird erstmals das bisher nur als Schauplatz vergangener Vergehen bekannte Tal zum Ort einer künftigen Strafe. Die dabei gewählten Formulierungen kündigen das zu erwartende Unheil so an, dass es zu jedem späteren Zeitpunkt als Ansage noch immer bevorstehender Strafen gedeutet werden konnte. Die offene Formulierung ermöglichte es den Lesern, ihre Gerichtserwartung immer weiter in die Ferne und schließlich bis ans Ende der Geschichte zu rücken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gehinnom


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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

15.07.2015 22:34 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
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Ja, gut so könnte es sein.
Ein Totenreich in dem wir ALLE kommen.
Ein "Ort" des "Nichts", ohne Materie, nur als "Gaswolken-Stern-SEIN", ewiges Bewusstsein oder wie man das nennen könnte.

Die Trostlosigkeit an diesem "Ort" ist DAS FEHLEN DER FORM und der WAHRNEHMUNG vom SEIN IN FORM. Schlicht und einfach dem Erleben.
Dieses Sein an diesem "Ort" wechselt zum Sein IN Form.

Ich weiß nicht aber vielleicht gibt es in diesem Totenreich wiederum eine Spalltung von "Himmel und Hölle" welches durch uns selbst und unser jeweiliges Bewusstsein selber verursacht wird. Erlöste und unerlöste Bewusstseinsaspekte oder Bewusstseinsteile?

Vielleicht sind wir da in einer Art Halluzination, die je nachdem WAS und WIE wir Glauben eingegeben wird.
Wenn es etwas gibt dass alles ist und alles kann, und wir zudem den freien Willen von "ihm" haben, WIE sollte dieses "was auch immer" wissen was wir wollen?
Wenn dieses große "was auch immer-Gott" alles liebt und KEINEN Unterschied zwischen uns und dem Gut und Böse kennt, KANN dieser "Gott" uns NUR UNSERE eigenen GEDANKEN GEBEN!
Alles was WIR auf der Welt geschehen lassen WIRD zu UNSEREM Himmel oder Hölle.
Jeder Gedanke und jede Tat ist unserer aller Halluzinations-Vorbild, oder anders gesagt, ist das Material das "Gott" zur verfügung hat um uns unser Nichtsein im Nichtsnirvana, zu BILDEN.
Wir geben uns dass was wir uns geben. Wir nehmen uns das was wir uns nehmen.
Weil wir alle ALLE sind.

Prophezeiungen:
Ja genau, die kann man regelrecht hervorrufen, lenken, auslegen und benutzen.
Zum Beispiel könnte ein Katastrophenbild von einem Plattencover das ein Künstler erschaffen und ausgedacht hat, sowohl eine Prophezeiung ODER ein Vorbild zu einer Tat sein. Beide Seiten sind möglich.

Ich überlege gerade ob Prophezeihungen etwas mit Zufällen zu tun haben?
Doch die Überlegung muß etwas warten, ich bin die nächsten Tage beschäftigt und habe keine Zeit, fürs Forum wahrscheinlich auch nicht.

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So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
16.07.2015 07:26 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


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Aus dem Sumer bzw. Babylon gibt es einige interessante Unterwelt"berichte".

In jedem Fall ist die Totenwelt eine trostlosere Spiegelung der "normalen" Welt.
D.h. auch dort gibt es Könige, Arme usw. und wer den Göttern gefällig war hat in der Totenwelt Besseres zu erwarten.

Bei Gilgamesh gibt es noch das Land des "Übergangs" wo der Fluss in die Totenwelt - vielleicht die Vorlage für den Hades? - ist. Dieses Land hat Bäume wie Kristalle und Juewelen liegen wie Kiesel auf der Erde.

Man kann durchaus einige Anleihen im Judentum an die babylonischen Ideen erkennen.

Anfangs war das Totenreich das Land "weit weit weg" (wörtlich hinter den Bergen) und wurde nachdem man die Berge erobert hatte in die "Unterwelt" verlegt.

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Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
16.07.2015 08:44 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
chandartha chandartha ist männlich
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Adamea ... "gut" und "böse" sind menschliche Erwägungen und je nach menschlicher Gemeinschaft unterschiedlich geartet. Was "gut" ist, bestimmt in der Regel die politische und/oder religiöse Institution, bzw. die Gesellschaft selbst.

Prophezeiungen sind das, was in der Nachinterpretation so klingt, als wenn es vorher schon so gedacht wäre. Jedoch "erfüllen" sich Prophezeiungne nur über Interpretation und Deutung. Also ähnlich subjektiv wie "gut" und "böse"

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18.07.2015 13:31 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
chandartha chandartha ist männlich
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Zitat:
Bonito: Bei Gilgamesh gibt es noch das Land des "Übergangs" wo der Fluss in die Totenwelt - vielleicht die Vorlage für den Hades?


Ja ... liegt nah. ja

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18.07.2015 13:32 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
Maja Maja ist weiblich
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Die konkordante Methode der Bibelübersetzung

GEENNA, HADES/SHEOL = HÖLLE?
Mit „Hölle“ wurden und werden bis heute das griechische Hades und Geenna übersetzt (u.a. bei Luther). Luther übersetzte Hades 5mal mit „Hölle“ (z.B. in Mt. 16,18), außerdem 2mal mit Toten, 2mal mit Totenwelt, 1mal mit „sein Reich“. Geenna übersetzte Luther 8mal mit „Hölle“ (u.a. Mt. 5,22; Mt. 29,30; Mt. 18,9; Mk 9,43, Mk. 9,45, usw.); und 4mal mit „höllisch“. Diese willkürliche Art der Übersetzung ist 1540, als Luther sich an die verdienstvolle Pionierarbeit der Übersetzung machte, noch zu entschuldigen. Heute, nach vielfacher Überarbeitung, ist das nicht mehr nachvollziehbar.

Der Hades des NT ist die Übersetzung von Sheol aus dem AT (Ap. 2,27, Ps. 16,10). In den Hades/Sheol kommen die Seelen aller Menschen nach dem Tod (Ps. 30,3; 49,15; 86,13; 89,48; Spr. 23,14; Joh. 5,28-29; Ap. 2,31). Die Seele ist entstanden durch die Verbindung von Geist und Körper (1. Mose 2,7) und ist folglich nicht mehr existent, wenn Geist und Körper nach dem Tod getrennt werden. Das wird auch durch die wörtlichen Übersetzungen von Hades und Sheol ausgedrückt: Hades bedeutet „Unwahrnehmbares“ und Sheol „Fragliches“. Es ist also fraglich, wo die Seele nach dem Tod ist, sie ist nicht mehr da, also nicht mehr wahrnehmbar, wenn das Blut nicht mehr im Körper zirkuliert (vergleichbar mit elektrischem Licht, nachdem der Stromfluss unterbrochen wurde). Der Todeszustand im Hades wird auch mit dem Schlaf verglichen (1. Thess. 4,14; 1. Kor. 11,30). Dieser Zustand wird für jeden ein Ende haben: „Jehova tötet und macht lebendig; er führt in den Scheol hinab und führt herauf“ (1. Samuel 2,6). Im AT ist von Qualen im Sheol nie die Rede, im Hades des NT ebenfalls nicht, abgesehen von der Verwendung des Begriffs Hades in einem Gleichnis. Wird aber diese Rede Jesu vom reichen Mann und armen Lazarus (Luk. 16,19ff) angemessen, d.h. als Gleichnis, interpretiert, löst sich jeder Widerspruch auf (hier ausführlich erklärt).
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Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
06.04.2017 21:51 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
Maja Maja ist weiblich
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WELTMANAGER
Gott als Manager dieser Welt


Zitat:

Inhalt
1 Was ist ein Gleichnis?
2 Wozu hat Jesus Gleichnisse verwendet?
3 Handelt es sich wirklich um ein Gleichnis?
4 Randbedingungen – Die Situation
5 Die Struktur des Gleichnisses
6 Die Erklärung des Gleichnisses in Lukas 15 und 16 6.1 1. Bildfeld: Nur der Verlorene wird geborgen (Lukas 15,3-7) 6.2 2. Bildfeld: Das gläubige Israel lässt das Wort leuchten (Lukas 15,8-10) 6.3 3. Bildfeld: Der Selbstgerechte missgönnt dem reuigen Sünder das Heil (Lukas 15,11-32) 6.4 4.Bildfeld: Veruntreuung von anvertrautem Gut (Lukas 16,1-18) 6.5 Einschub 1: Menschliche Überlieferung ist Gott ein Gräuel (Lukas 16,14-15) 6.6 Einschub 2: Scheidung (Lukas 16,16-17) 6.7 5. Bildfeld: Der reiche Mann und Lazarus (Lukas 16,19-31) 6.7.1 Wer ist der reiche Mann? 6.7.2 Wer ist Lazarus? 6.7.3 Wer sind die Hunde? 6.7.4 Vers 23: “ Als er im Ungewahren (Hades) in Qualen war.“
7 Zusammenfassung
8 Nur Seine Auswahl zählt!
9 Was will Gott uns damit sagen?


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Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
06.04.2017 21:58 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
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Zitat:
Original von Maja
In den Hades/Sheol kommen die Seelen aller Menschen nach dem Tod ... Die Seele ist entstanden durch die Verbindung von Geist und Körper (1. Mose 2,7) und ist folglich nicht mehr existent, wenn Geist und Körper nach dem Tod getrennt werden. ... Hades bedeutet „Unwahrnehmbares“ und Sheol „Fragliches“. Es ist also fraglich, wo die Seele nach dem Tod ist, sie ist nicht mehr da, also nicht mehr wahrnehmbar, wenn das Blut nicht mehr im Körper zirkuliert ... Der Todeszustand im Hades wird auch mit dem Schlaf verglichen. ...

Warum sollte sie folglich nicht mehr existent sein?

So wie ich das sehe oder verstehe:
Wenn die Seele durch die Verbindung von Geist und Körper entsteht, ist sie folglich das Produkt von Körper und Geist. Es wurde also etwas produziert.
Alle Daten und Fakten, die mit den Körper+Geist erlebt wurden bilden die Seele. Im Hades wird also die Seeleninformation aus ihrem Leben eingespeist.
Der Hades ist ein Informationsdatenpool aus ALLEN Seelen.

Die Seele ist nach dem Tod nur nicht mehr in der Welt der Wahrnehmung existent. Sie ist also nur nicht mehr aktiv. Sie ist innaktiv und ihre Seelendaten sind im Hades.
So ist die Seele schlafen gegangen und damit nicht mehr aktiv im Leben, wie jeder der sich schlafen legt.

Diese Daten schwirren im Hades herum. Gemeinsam bilden sie die Weltseele.
Darum ist m.E. jede Seele wichtig, da sie ihre Erlebnissinformationen in den Hades einspeist. Aus dem Hades können wiederum diese Informationsdaten der Seelen herausfließen.

Hades, der Raum des Schlafens ohne Wahrenehmung ist der Ort der Illusionen und der Ort aus dem die Impulse und Information für unsere Träume herkommen.
Der lebende Menschen bildet sich täglich die Grundlage seines Traumes, und das wiederum ist das "Material" mit dem die Seelendaten arbeiten um einem Traum eine Bedeutung zu geben. Träume können eine Information aus dem Seelenreich beinhalten. Impulsen aus dem Hades fließen in unsere Träume.
Da alles was der Mensch erlebt eine Traumgrundlage bildet, sind die Informationen aus dem Hades doppelt ungenau.

Jede Prophezeihung die aus einem Traum kommt oder sonstige angeblich heilige Halluzinationen können nicht 100% richtig sein. Kein Mensch kann sich seiner Vision 100% sicher sein. Das bedeutet aber nicht, das es keine Information gibt, sie ist nur mit großer Vorsicht zu genießen.

Da also alles erlebte eine Rolle spielt, so spielt auch unsere Denkweise eine Rolle und bestimmt den Wert der Vision mit.
Da bereits sehr viel Folter, Tod und Teufel in der Welt geschehen ist, kommen ebenfalls auch böse Impulse aus dem Hades.
Ich meine das der Begriff "Hades" das morpische Feld meint. Jaaa, ich weiß, dass ich wiedermal meine individuelle Meinung.

Wenn das also so sein sollte, dann spielt die eigene gesunde Glaubensvorstellung des Menschen eine sehr wichtige Rolle! Eine verdammt wichtige Rolle, "verdammt" im wahrsten sinne des Wortes, weil unser eigenes Denken, Wirken und Sein das "Material" geliefert hat, immernoch liefert und auch wieder herausliest, das Gute wie auch das Böse.

Sterbende haben keine Kontrolle mehr über ihre Halluzinationen, und sind ihnen ausgeliefert. Wenn sie keine gesunde Denkweise, kein reines Gewissen oder keinen guten Glauben haben, könnten ihre Bilder angsteinflößend sein.
Darum ist neben edlem Tun auch vernünftiges Denken wichtig.
Viele verschiedene Qualitäten sind im Hades.

Die Unwahrnehmbaren Daten der Seele im Hades, werden wiedergeboren, sie kommen zurück.

Zitat:
Original von Maja
„Jehova tötet und macht lebendig; er führt in den Scheol hinab und führt herauf“...

Dann ist Jehova, nur der Datentransporter.
Die Seelendaten fließen in den Hades und wieder zurück. Hinab und Hinauf, durch Leben und Tod.

Zitat:
Original von Maja
Im AT ist von Qualen im Sheol nie die Rede, im Hades des NT ebenfalls nicht, abgesehen von der Verwendung des Begriffs Hades in einem Gleichnis.

Qualen sind im Hades nicht möglich, da es keine bewusste Wahrnehmung gibt, der Hades liefert nur das Material zurück in die Welt der Erfahrung.

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"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
07.04.2017 12:14 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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