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Zum Ende der Seite springen Giordano Bruno
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Adamea Adamea ist weiblich
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Giordano Bruno Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Was waren seine Gedanken?
Was dachte er, was wollte er, was bewegte ihn, welches Interesse hatte er?
Warum gibt es im Forum keinen Thread speziel über Giordano Bruno?

Was wisst ihr über Giordano Bruno?

Ich möchte gerne ein gutes Buch über seine Gedankenwelt lesen.
Also ein Buch zuerst über das was er dachte, nicht über seine Person und seinen Werdegang als Benediktienermönch.

Welches Buch könnt ihr mir empfehlen?
Warum gibt es nicht alle Bücher auf Deutsch?

__________________
So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
15.03.2017 08:24 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
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Über seine Gedanken wird man nicht viel wissen können, die sind halt mit ihm verbrannt.

In der Wiki ist eine Literaturliste von bzw. über ihn - zum Teil auch in Deutsch.

Warum können nicht alle Menschen min. eine Fremdsprache?

__________________
Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
15.03.2017 09:06 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
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Zitat:
Original von bonito
Über seine Gedanken wird man nicht viel wissen können, die sind halt mit ihm verbrannt.

Nett von den Humanisten, dass sie G. Bruno trotzdem als "Säule" benutzen.
Ja, ja, die Gedanken sind mit ihm verbrannt, übrig sind einige Texte.

Und von jedem User hier im Forum, habt ihr auch nicht mehr als Texte!
Kein Zugang zu allen Gedanken! = keine ganze Wahrheit über einen User!
Aber Beschimpfen, Verurteilen und abwertig Kommentieren macht euch sichtlich Spaß.

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15.03.2017 17:36 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Könnt ihr mir wenigstens sagen in welchem Buch ich seine Äußerungen zur Dreifaltigkeit finden kann?

Im Buch von Nicolas Benzin "Giordano Bruno und die okkulte Philosophie der Renaissance" wird gesagt:
"Außerdem äußerte er Zweifel an der Heiligen Dreifaltigkeit."

Ich finde dazu auch bei Wiki nichts!
Danke für eure Mühe!

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Adamea: 15.03.2017 17:55.

15.03.2017 17:54 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Adamea .... innerhalb der Gruppe derer, die sich Humanisten nennen, gibt es auch eine Stiftung, namens "Giordano Bruno Stiftung" (GBS). Diese ist bspw. neben dem "Humanistischen Verein Dtl." (HVD), oder dem"Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten" (IBKA) oder der "Partei der Humanisten" (PdH) eine unter noch weiteren humanistischen Gruppen in Deutschland und/oder Europa.

Die Giordano Bruno Stiftung ist zwar vlt. noch mit am bekanntesten hier, aber andere humanistische Gruppen haben diesen Herrn Bruno nicht im Namensbezug.
Etwas über diesen stifter bzw. Stiftungsnamen findest hier:
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/l...d/stiftungsname

Von Girodano Bruno selbst findest du hier eine längere Erklärung von Wiki zu "Candelaio", einer von ihm geschriebene Komödie: https://de.wikipedia.org/wiki/Candelaio

Eines seiner Werke, die "Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen " findest du hier:
http://www.anova.at/1sitemap/Philosophie...dem%20Einen.pdf

Etwas namens "Giordano Bruno's Weltanschauung und Verhängniss. " findest du hier: http://edoc.hu-berlin.de/ebind/hdok/H93_...93_Giordano.pdf (ich kenne es nicht)

weitere Buchtitel findest du von ihm hier: http://www.evokrit.de/dokumente/giordanobruno_vita01.pdf

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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

15.03.2017 17:59 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Giordano Bruno schreibt in seinem Buch "Von der Ursache, dem Prinzip und dem Einen", das Aristoteles falsch liegt wenn er behauptet:
"Gegensätze können nicht in Wirklichkeit an einem und demselben Substrat zusammentreffen."

Giordano Bruno jedoch meint: "das Minimum und Maximum im Wechselspiel der Veränderungen zusammentreffen."
"Der Substanz und Wurzel ist also Liebe und Hass, Freundschaft und Streit eins und dasselbe."
"Wer die tiefsten Geheimnisse der Natur ergründen will, der sehe auf die Minima und Maxima am Entgegengesetzten und Widerstreitenden und fasse diese ins Auge."
...weitere, von Bruno, verwendete Wörter in dem Zusammenhang: "Fortentwicklung, Wiedervereinigung. Er sagt auch dass, warm und kalt Identitäten sind.
-----------------------------------
Was macht nun ein Gegenteil zum Gegenteil? Hat Aristoteles oder Giordano Bruno recht?

Bei warm und kalt, stimme ich Bruno zu. Beides ist die Identität einer Temperatur.

Frage:
Was ist das Gegenteil der Wahrheit?

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03.04.2017 18:12 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Adamea: Was ist das Gegenteil der Wahrheit?

Eine andere Wahrheit.

Zitat:
Hat Aristoteles oder Giordano Bruno recht?

Beide hatten keine Mittel und Möglichkeiten, ihre Annahmen zu messen und somit zu beweisen. Beide waren da Philosophen.

Je nach Blickwinkel haben womögliche beide Recht.

Moderne Wissenschaftler können diese Aspekte jedoch etwas genauer abfassen:

Etwas Beobachtbares wird also erst durch die Konstruktion einer Differenzierung ("Gegensatz") definiert und erhält dann durch die dadurch resultierende Form der Integration in das Sinnsystem des Beobachters einen dementsprechenden Sinn.

"Die Hauptleistung des Bewusstseins (von Menschen wie auch anderen höher entwickelten Tieren) besteht darin, die Resultate der neurophysiologischen Arbeitsvorgänge des Gehirns als "Außenwelt" erscheinen zu lassen und dem bewusst lebenden Organismus daher eine Orientierung an der Differenz von Selbst- und Fremdreferenz zu ermöglichen."

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06.04.2017 11:17 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
Zitat:
Adamea: Was ist das Gegenteil der Wahrheit?

Eine andere Wahrheit.

Abgesehen davon dass es viele Wahrheiten gibt, meine ich nun aber die Wahrheit für sich stehend!
Das ist also in diesem sinne gedacht nur die andere Seite einer Wahrheit, die auch wahr ist.
Die Wahheit als 1 Melaile gesehen, hat 2 Seiten.

Was ist das wahre GegenTEIL oder Stück? Die 2. Medaile? Das eigenliche Gegen-TEIL.
1 Medaile ist 1 Teil oder Stück! Wie heist das andere Teil, die andere Medaile?
Sie heißt m.E. Lüge!
Auch die Lüge hat 2 Seiten!
---------
In einem anderen Forum wurde gesagt dass die Wahrheit nicht das Gegenteil von Lüge ist, weil eine Wahrheit nicht zur Lüge werden kann und eine Lüge nicht zur Wahrheit werden kann.
Aus dieser Sicht hat Aristoteles Recht und nicht Giordano Bruno.
Aristoteles sagt:
"Gegensätze können nicht in Wirklichkeit an einem und demselben Substrat zusammentreffen."
Das stimmt meiner Meinung nach auch.
Ich meine aber auch dass ein echtes Gegenteil, eben ein anderes Teil ist.

Im Sinne von Aristoteles ist Wahrheit und Lüge kein Gegenteil, weil es ein anderes Teil ist. Der Begriff "Gegenteil" müsste m.E. vielleicht GegenSein heißen.
Etwas ist das gegensätzliche Sein. Ein Zustand. Etwas IST, das was es ist.
Lüge ist Lüge ODER Wahrheit ist Wahrheit. Der ISTzustand.

Die Wahrheit und die Lüge sind ein Entweder Oder.
Hier existiert keine direkte Verbindung der Zuständ zueinander.

Wärend warm und kalt ein "sowohl als auch" sind. Durch ihr gemeinsames Substrat können sie vom einem zum anderen werden, im sinne von G. Bruno.
Hier existiert eine direkte Verbindung der Zustände zueinander.

Wie 2 Madailen, mit jeweil 2 Seiten. (2 Köpfe und 2x Zahl.)

Zitat:
Original von chandartha
Zitat:
Hat Aristoteles oder Giordano Bruno recht?

Beide hatten keine Mittel und Möglichkeiten, ihre Annahmen zu messen und somit zu beweisen. Beide waren da Philosophen.

Beide waren in ihrer Denkweise sicher ohne die Wahrheit auch in der Aussage des anderen zu sehen.
Wobei Aristoteles vor G.Bruno lebte und sich nicht rechtfertigen konnte.

Und gibt es heute Mittel und Möglichkeiten, wurde das heute erkannt?
WAS haben die heutigen Philosophen herausgefunden? Ich habe da leider noch nichts gefunden!
Kannst du mir Beweise liefern, ob die Philosophen heute eine Erklärung haben?
Ansonsten behalte ich meine Sichtweise.

Zitat:
Original von chandartha
Je nach Blickwinkel haben womögliche beide Recht.

Ja!
Doch ich frage mich ob die Philosophen heute diese Blickwindel erkannt haben.

Zitat:
Original von chandartha
Moderne Wissenschaftler können diese Aspekte jedoch etwas genauer abfassen:
Etwas Beobachtbares wird ...

Deine Erklärung erklärt das nicht!!!
Sorry!
knuddeln

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06.04.2017 13:12 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Adamea: Und gibt es heute Mittel und Möglichkeiten, wurde das heute erkannt? WAS haben die heutigen Philosophen herausgefunden?


Naja, aus heutiger Sicht geht man das Thema "die Wahrheit" anders an.
Bis ins 20 Jhr. hinein ging man wohl davon aus, das es "die" Wahrheit gibt und wir sie erkennen könnten. Heute geht man eher davon aus, das es zwar eine große "Wahrheit" gibt, wir die aber wohl nicht erkennen können.

Es ist das, was ich immer sage: wir Menschen bauen uns Orientierungen auf, die wir als Wahrheit bezeichnen, können aber nicht beobachten, ob unsere Wahrheitsannahme stimmt, oder nicht. Denn wir können bisher einfach nicht dahin schauen, wo die Antworten versteckt liegen.

In der heutigen Philosophie geht es daher gar nicht um die Frage der "Wahrheit", sondern um fragen, wie wir das, was wir als Realität wahrnehmen, verbessern können.

Im Utilitarismus bspw. geht es nicht um die Frage der Wahrheit, sondern um Fragen, wie man den meisten Nutzen für eine Gesellschaft erzeugt. es geht also mehr um werte, als um Wahrheit.

Ich habe hier schon mal angefangen, ein paar philosophische Strömungen zu erklären, ist aber nicht vollständig und ist auch ein Querschnitt durch die Geschichte, also nicht zwangsläufig alles das gegenwärtig Neuste aus der Philosophie. Gegen Ende kommen jedoch ein paar modernere Vorstellungen:
http://religionskritik.net/forum/thread.php?threadid=6640

Im Sinne der Systemtheorie könnte man sagen:
In sich selbst ist die Bibel (wie auch Koran, Rotkäppchen usw.) richtig und wahr.
Archäologisch betrachtet ist die Bibel nicht so absolut wahr.
Die Befunde der Archäologie jedoch sind auch durch weitere Disziplinen (wie bspw. Sprachwissenschaften) gedeckt und somit schwer wiegender, also gegenwärtig plausibler.

Es geht in der Philosophie bei der Frage der Wahrheit auch nicht mehr um die Frage der Wahrheit, sondern warum der Träger dieser Wahrheitsannahme meint, das dies die absolute Wahrheit sei. Es geht also mehr um Erklärungen zur Wahrnehmung, nicht aber, was "die" Wahrheit sei.

__________________
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07.04.2017 12:10 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
Naja, aus heutiger Sicht geht man das Thema "die Wahrheit" anders an.
Bis ins 20 Jhr. hinein ging man wohl davon aus, das es "die" Wahrheit gibt und wir sie erkennen könnten. Heute geht man eher davon aus, das es zwar eine große "Wahrheit" gibt, wir die aber wohl nicht erkennen können.

So ist es!
Die Wahrheit ist, dass es auf der Erde nur Teilwahrheiten geben kann, weil nur so das lebendige Leben existieren kann.
Wir leben in der Mitte von 2 Seiten.
Wir leben zwischen dem Alles und dem Nichts.

Zitat:
Original von chandartha
Es ist das, was ich immer sage: wir Menschen bauen uns Orientierungen auf, die wir als Wahrheit bezeichnen, können ...

Die duale Dualität ist diese Orientierung.

Zitat:
Original von chandartha
In der heutigen Philosophie geht es daher gar nicht um die Frage der "Wahrheit", sondern um fragen, wie wir das, was wir als Realität wahrnehmen, verbessern können.

Mit der Erkenntnis der dualen Dualität.

Zitat:
Original von chandartha
Im Utilitarismus bspw. geht es nicht um die Frage der Wahrheit, sondern um Fragen, wie man den meisten Nutzen für eine Gesellschaft erzeugt. es geht also mehr um werte, als um Wahrheit.

Mit dem Wissen um das rechte Maß.

Zitat:
Original von chandartha
Ich habe hier schon mal angefangen, ein paar philosophische Strömungen zu erklären, ist aber nicht vollständig und ist auch ein Querschnitt durch die Geschichte, also nicht zwangsläufig alles das gegenwärtig Neuste aus der Philosophie. Gegen Ende kommen jedoch ein paar modernere Vorstellungen:
http://religionskritik.net/forum/thread.php?threadid=6640

Die Strömungen helfen NIX !!!
Sie sind nur der Anfang einer großen Überlegung, an der weiter überlegt werden muß!

Zitat:
Original von chandartha
Im Sinne der Systemtheorie könnte man sagen:
In sich selbst ist die Bibel (wie auch Koran, Rotkäppchen usw.) richtig und wahr.
Archäologisch betrachtet ist die Bibel nicht so absolut wahr.
Die Befunde der Archäologie jedoch sind auch durch weitere Disziplinen (wie bspw. Sprachwissenschaften) gedeckt und somit schwer wiegender, also gegenwärtig plausibler.

Die Bibel ist eine Botschaft.
Bilder, Symbole, Gleichnissen, die ersten Regeln aus einem Verstand.
Die Geburtszeit Christus ist die Zahl 0. Es gibt Geschichte VOR und NACH Christus. Das ist m.E. auch ein Symbol der Zeit die in 2 Richtungen fließt.
Die Bibel allein zeigt nicht jedes Wort. Das unsichtbare Wort an der Bibel ist das was dem Leser verborgen bleibt.
Wer suchet der findet, mehr als Worte sagen können.

Zitat:
Original von chandartha
Es geht in der Philosophie bei der Frage der Wahrheit auch nicht mehr um die Frage der Wahrheit, sondern warum der Träger dieser Wahrheitsannahme meint, das dies die absolute Wahrheit sei. Es geht also mehr um Erklärungen zur Wahrnehmung, nicht aber, was "die" Wahrheit sei.

Wenn die Wahrheitsannahme eines anderen zur eigenen Wahrnehmung werden soll, dann ist ein guter Wille sehr gefragt!
Der Träger und seine Wahrheitsannahme.... WIE meinst du wohl ist diese zu erhalten???
Wie willst du das können ohne sich auf den Träger einzulassen?
Wie sollte es je möglich sein die Wahrheitsannahme eines anderen zu erkennen, wenn man nicht dazu bereit ist diese Wahrheit zumindest für eine kurze Zeit der Prüfung annehmen zu wollen???

Atheisten sind wie Nonnen!
Beide verweigern sich einem Teil der Wahrheit!!!

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08.04.2017 07:36 Adamea ist online E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Das mit dem "vor" und "nach" Christus ist im christlichen Sprachraum verbreitet, in islamischen Ländern wird nach dem Koran bzw. Mohammed´s Reise gezählt.

Das Jahr "Null" (bzw. "1") ist im Grunde nur eine willkürliche Erfindung um die christliche Identität aufzuwerten.

Zitat:
Wenn die Wahrheitsannahme eines anderen zur eigenen Wahrnehmung werden soll, dann ist ein guter Wille sehr gefragt!

Wer hätte sowas vor?

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08.04.2017 18:51 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Ja, das mit "vor und nach" Christus weiß ich. War nur als Symbol gemeint.

Zitat:
Original von chandartha
Zitat:
Wenn die Wahrheitsannahme eines anderen zur eigenen Wahrnehmung werden soll, dann ist ein guter Wille sehr gefragt!

Wer hätte sowas vor?

Du schreibst:
Zitat:
Original von chandartha
Es geht in der Philosophie bei der Frage der Wahrheit auch nicht mehr um die Frage der Wahrheit, sondern warum der Träger dieser Wahrheitsannahme meint, das dies die absolute Wahrheit sei. Es geht also mehr um Erklärungen zur Wahrnehmung, nicht aber, was "die" Wahrheit sei.

WIE willst du dieses Warum anderes herausfinden?
Warum jemand genau diese Wahrheitsannahme hat, kann man doch nur durch Betrachtung dieser angeblichen Meinung bekommen. Dazu muß man sich doch zwangsläufig die Meinung (Wahrheit) des anderen vorstellen können.
Dazu wiederum ist der Wille notwendig. Das wissen wollen, ist mit dem darauf einlassen wollen, notwendigerweise verbunden.
Der Wille bedingt immer ein "muß"! (Das habe ich schon mal in einem Eintrag erklärt.)

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Das "warum" haben bereits Wissenschaftler heraus gefunden.

Zitat:
Dazu muß man sich doch zwangsläufig die Meinung (Wahrheit) des anderen vorstellen können.

Nein, den es geht nicht um den Inhalt der jeweiligen persönlichen Wahrheitsannahme, sondern um die Frage, warum überhaupt irgendein Inhalt als Wahrheit angesehen wird. Es geht also um Orientierung und Identitätsstiftung - also um die Fragen, wie sich das Ego gegenüber der Außenwelt aufwertet.

Das erkennt man nicht, in dem man bei einem Menschen wissen will, was genau seine persönliche Wahrheitsannahme ist, sondern man erkennt dies im Vergleich, wobei die jeweiligen Ausformulierungen der jeweiligen Wahrheitsannahmen ohne Bedeutung sind, den es geht nicht um den wortwörtlichen Inhalt, sondern um die damit verbundene Gefühle.

Aber du meinst halt, mittels deiner Meinung allein mehr Erkenntisse zu bekommen ,als es der Wissenschaft möglich ist.

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09.04.2017 18:59 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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