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Zum Ende der Seite springen Die Kabbala
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Adamea Adamea ist weiblich
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Zitat:
Original von chandartha
In der Kabbala gibt es so Zahlenspielchen. Das Bekannteste dürfte "666" sein und steht für "das große Tier". Weniger bekannt ist das "418" .. das steht für "globale Erleuchtung"

Ich lese zur Zeit etwas über die Kabbala. Vielleicht habe ich dennächst ein paar Fragen dazu.
Eine habe ich schon: Wo genau ist Daath, die Unsichtbare, Wissen?

Sooo genau wurde ich aus dem Buchtext nicht schlau.
Sie wird gebildet aus Binah und Chockmah. Laut Buch würden Binah, Chockmah und Kether ihr Fundament sein, und sie als die Spitze einer Pyramide sein.
Das kann ich mir die Pyramide nur dann Vorstellen wenn ich mir die Zeichnung in 3D umdenke. Aber was das nutzt weiß ich noch nicht.
Nun, ich habe mich bisher noch nicht mit der Kabbala beschäftigt, von daher ist die Frage ggf zu früh gestellt.

Ich weiß nicht was man mit dem Wissen macht.
Was nutzt z.B. das Wissen dass die Zahl 666, die Zahl des Tieres ist? Oder 418 die globale Erleuchtung, die ich der Erde schon vom Herzen wünsche.
Das Buch ist spannend, aber sehr viel Info die ich mir nicht so einfach merken kann.

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07.04.2017 12:32 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Adamea .. schau dir mal die kleine Zeichnung auf Seite 1 hier an.

Das "Daath" würde sich unterhalb zwischen "Binah" und "Chockmah" befinden, ist aber nicht bei jedem Sepirothbaum mit eingezeichnet, weil es im Grunde so eine art Zusatz ist. "Kabbala für Fortgeschrittene" lol

schau hier: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...Ktreewnames.png

Was das nutzt? .. Naja, uns Nichtjuden eher weniger. Im jüdischen Sprachgebrauch werden Buchstaben und Zahlen in bildhafte Verbindungen gesetzt. Jede Zahle ist einem Buchstaben gleichgesetzt, jeder Buchstabe stellt einen bildhaften Sachverhalt dar. Wie genau das zusammen kommt, kann ich dir nicht erklären, aber bspw. wäre die Zahl "6" vlt. im Sinne "Lust" .. 3-fache Lust wäre dann "Teufel" ... keine Ahnung.

Die Kabbala baut auf den jüdischen Texten auf, ist also im jüdischen Sinne nur anhand des jüdischen Glaubens verständlich.

Ich würde nicht sagen, das ich die Kabbala verstanden hätte (obwohl ich da sogar mit jemanden im Austausch stehe, der dies leidenschaftlich praktiziert)

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08.04.2017 19:01 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Ganz lieben Dank für die Bild-Info! Bussi

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09.04.2017 06:16 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Das mit dem "Daath" habe ich nie so recht verstanden, aber das wenige, was ich davon verstand, erklärt mir bereits, warum du genau auf diese Sepiroth ansprichst. Nein - nicht negativ gemeint! Aber dieses Daath ist im Grunde wohl genau das, wo du dich wieder finden würdest ... oder zumindest vermute ich das auf Basis meines Nichtwissens darüber.

Neulich hat mir jemand, der sich damit beschäftigt, dies erklärt .. viele Worte ... viele. viele Worte, die mir unbekannt waren (da hebräische Begriffe) und womit mir die erklärung nichts gab.

Ja, ich denke das kennst du auch von mir und meinen Erklärungsversuchen.

An deiner Stelle würde ich es aber erst mal mit Tarot ausprobieren. Im Grunde ist es eine vereinfachte Variante der Kabbala, aber man braucht keine Hebräischkenntnisse oder jüdische Theologiekenntnisse. Die "große Arkana" (also die "Trümpfe") bilden im Grunde die Kabbala (also diesen sepirothbaum) nach, die "kleine Arkana" stellt die "Striche" zwischen den "Kugeln" dar.

Von der Kabbala selbst würde ich daher fast etwas abraten, denn es ist einfach zu komplex und man müsste nahezu erst studieren, um sie so zu verstehen, wie sie in der jüdischen Spiritualität verstanden werden will.

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09.04.2017 19:25 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Lieber chandartha,

ich habe erst mit dem Buch angefangen, und da ich noch andere Bücher lese, wird das etwas dauern bis ich mehr dazu sagen kann. Daath spricht mich an. Ja.

Mit Worten habe ich meine Probleme, ich muß unbedingt das Wort ganz verstehen. Selbst wenn ich ein Fremdwort kenne ist es nicht in meinem Gebrauch. Ich kann nur mit Wörter arbeiten UND denken die ich im alltäglichen Gebrauch habe. Das ist extrem wichtig für mein Verständnis. Ich kann also immer nur ein Wort in seiner Bedeutung erlernen und muß mir dann ein Verstandes Wort für mich suchen, eine eigene Übersetzung sozusagen.
Wenn die Kabbala mein Interesse erhalten kann, dann werde ich mir also eine eigene persönliche Übersetzung erschaffen.

Was soll ich mit Tarot? Was macht man mit der Kabbala?
Beim Tarot deutet man mit den Karten. Bei der Kabbala geht es auch um Deutung, so wie ich das bisher verstanden habe.
Das mache ich doch sowieso schon jahrelang, darum habe ich ja das KGS entdeckt.
Kann man die Kabbala auch anwenden ohne dass man weiß, dass man sie anwendet? Mit Tarot kenne ich mich zwar auch nicht aus um etwas sagen zu können, doch ich glaube dass das Tarot, nur das ist was heute Psychologie genannt wird.

Ich werde das Buch lesen und dann entscheiden. Ich kann mir vorstellen dass ich bereits einen einfacheren Weg habe.

Liebe Grüße

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10.04.2017 07:07 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Adamea

Dieses Systeme sind im Grunde eine Art "Aufstieg", der wechselseitig über "Dualismen" oder "Archetypen" geht.

Bei der Kabbala hast du unten "Malkuth". Das steht für die Erde, für den "Start". Darin ist bereits das "große Ganze" enthalten, aber es muss erst noch "aktiviert" werden.
"Aktiviert" wird es, in dem man die "Stufenleiter" herauf steigt. Im Falle der Kabbala bis "Kether" (Krone). Diese steht für "Erleuchtung". Bei der Kabbala spielen da nun die Querverstrebungen noch eine Rolle, die ich dir aber jetzt nicht so genau sagen kann (weiß ich nicht).

Ähnlich auch beim Tarot. Es hängt sehr stark mit der Kabbala zusammen. Die Motive sind aber ausdrucksstärker und - denke ich - dir daher besser verwendbar. Zumal du beim Tarot nicht an der Tora-Deutung kleben musst, wie es bei der Kabbala der fall wäre.
Beim Tarot hast du die "Trümpfe" oder "große Arkana". Die geht beim "Narr" los, der für uns Menschen im Hier und Jetzt steht, also quasi auch der "Start" der Reise. Diese Reise geht nun über die einzelnen "Archetypen" der großen Arkana.

Sinngemäß müsstest du durch Meditation oder dergleichen dir deinen weg innerhalb dieser "Wegkarten" suchen, wozu dir die beiden systeme auch je nach Alltagssituation etwas "sagen" könnten (Selbstdeutung).
Wie gesagt, das Tarot ist einfach mal einfacher und durch die Bilder leichter und flexibler deutbar, während du bei der Kabbala doch erst viel theorie pauken müsstest, um überhaupt einen Zugang zu finden.

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13.04.2017 20:28 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
Dieses Systeme sind im Grunde eine Art "Aufstieg", der wechselseitig über "Dualismen" oder "Archetypen" geht.

Die Dualität habe ich breits als etwas sehr wichtiges und nützliches verstanden.
Sie muß auch über das Bewusstsein gehen! Bewusstsein bedingt das Denken. Also spielt es auch eine Rolle WIE man Denkt.
Die Denkweise.
Die Kabbala verfolgt m.E. den Zweck sie IM LEBEN auch anwenden zu können. Dazu gehört die Denkweise über die Dualität und das Erkennen ihrer Funktion.

Zitat:
Original von chandartha
Bei der Kabbala hast du unten "Malkuth". Das steht für die Erde, für den "Start". Darin ist bereits das "große Ganze" enthalten, aber es muss erst noch "aktiviert" werden.
"Aktiviert" wird es, in dem man die "Stufenleiter" herauf steigt. Im Falle der Kabbala bis "Kether" (Krone). Diese steht für "Erleuchtung". Bei der Kabbala spielen da nun die Querverstrebungen noch eine Rolle, die ich dir aber jetzt nicht so genau sagen kann (weiß ich nicht).


Malkuth als Erde, trägt Menschen mit Bewusstsein. Steht "Jesod" für die Menschheit? Soweit habe ich noch nicht gelesen um das wissen zu können. Ich mache mir aber immer schon vorher Gedanken. Wenn das so ist,... "Jesod" hört sich wie "Jesus" an.

Diese Aktivierung im "Malkuth" ist m.E. das Matereialisieren.
"Kether" ist vielleicht das Nichts oder die "Formel für das Materialisieren, ich weiß noch nicht genau.
Ins Nichts fließt der Geist, der fließt in die Materie und die Materie bringt durch uns Geist in die Welt der Form. So trägt Materie auch Geist in den Geist zurück, der wiederum in die Materie fließt.
Alles ist ein Kreislauf.

Die Querverstrebungen könnten dann alles sein was das Leben mit Bewusstsein in der Zeit so bringen kann.
Liebe und Hass, Freud und Leid, Gut und Böse, das Werden, Vergehen, Erhalten, das Fördern, Schützen, Versorgen und Bewahren usw..

Zitat:
Original von chandartha
Ähnlich auch beim Tarot. Es hängt sehr stark mit der Kabbala zusammen. Die Motive sind aber ausdrucksstärker und - denke ich - dir daher besser verwendbar. Zumal du beim Tarot nicht an der Tora-Deutung kleben musst, wie es bei der Kabbala der fall wäre.

Ich muß auch nicht an der Tora kleben, die habe ich eh nicht gelesen. Ich "klebe" felsenfest am "KGS", und sehe jetzt schon, dass ich die Kabbala verwenden kann um mir meine eigene Kabbala zu machen.
Ich habe auch Bücher über Tarot, doch habe ich sie noch nicht gelesen. Ich will so vieles Lesen.
Da sich in meinem eigenem Denk-System ebenfalls 3 Säulen eine Rolle spielen, gefällt mir das Bild der Kabbala erstmal besser.
Das Tarot hat für mich einen zu starken Wahrsagereicharakter.

Zitat:
Original von chandartha
Beim Tarot hast du die "Trümpfe" oder "große Arkana". Die geht beim "Narr" los, der für uns Menschen im Hier und Jetzt steht, also quasi auch der "Start" der Reise. Diese Reise geht nun über die einzelnen "Archetypen" der großen Arkana.

Den vorgegeben Auslegungen der Karten z.B. Narr, kann ich aus mir heraus vielleicht auch nicht so einfach übernehmen.
Ein Narr kann die Wahrheit auf einer anderen Art sagen wie ein Magier/Wissenschaftler, wenn auch in einem Stil der nicht ernst genommen wird. Der Narr kann in einer nicht sofort offensichtlichen Art die Wahrheit zu den Menschen bringen. Das Verückte, das Verdrehte, das anderesherum Kommende.
Das Spielgelverkehrte. Die 2 Seiten einer Münze.
Wärend der Gehängte m.E. eher das Rückwertige ist. Das Zurückverfolgen von Ursache und Wirkung. Die andere Münze von 2 Münzen.
So ungefähr meine derzeitigen eigenen Überlegungen, die noch nicht fertig gedacht sind.

Was nutzt das Tarot? Als Orakel? Die ganze Welt ist ein "Orakel".
Es gibt auch eine Buchstaben-Kabbala, genaueres weiß ich aber nicht, ich vermute da auch nur ein Spielchen mit Buchstaben, so wie ein Orakel.
Das kann ich auch, nur halt mit Worten, Worte die sowieso täglich um mich herum aufzufangen sind.
Da gibt es eine hohe Fehlerquote wenn man nicht genau aufpasst.

Zitat:
Original von chandartha
Sinngemäß müsstest du durch Meditation oder dergleichen dir deinen weg innerhalb dieser "Wegkarten" suchen, wozu dir die beiden systeme auch je nach Alltagssituation etwas "sagen" könnten (Selbstdeutung).

Lesen und Schreiben ist für mich Meditation und meine Kabbala ist mein "KGS".
Da sich dieses KGS wie ein Schneeballsystem ausbreitet und alles was ist in Zusammenhang sehen kann, ist mir meine eigene Methode sehr nützlich.

Zitat:
Original von chandartha
Wie gesagt, das Tarot ist einfach mal einfacher und durch die Bilder leichter und flexibler deutbar, während du bei der Kabbala doch erst viel theorie pauken müsstest, um überhaupt einen Zugang zu finden.

Ich habe ständig eigene "Bilder", also Situationen, im Kopf, die sind realistischer in der eigenen Wirklichkeit.
Ich will ja kein Spiel spielen, sonderen etwas nützliches Denken.
Ich kann noch flexibler Denken wenn ich keine Vorgaben habe und mein eigenes Konstrukt verwende.
Alles andere wäre doch nur eine Orakelei. Wahrsagerei also.
Ich habe bereits sowas wie einen eigenen Zugang, etwas das zumindes ähnlich ist oder mir die Kabbala auf einer anderen Weise erklärt.

Ich denke ich muß erst mehr über die Kabbala wissen um genaueres sagen zu können. Bis jetzt ist sie nicht besser wie das was ich bereits habe.

Liebe Grüße

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14.04.2017 13:53 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Adamea: "Jesod" hört sich wie "Jesus" an

lol nein, wir sind hier im jüdischen, nicht aber im christlichen Verständnis. Bei den Juden ist Jesus kein Messias, kein Erretter von Sünden und grob gesehen, eigentlich gar nicht der rede wert.

9. Jesod = Fundament
("Menschheit" wäre da vlt. gar nicht so weit weg, auf sozialer und stammesgeschichtlicher Ebene ist die Menschheit das Fundament des jeweilige einzelnen Menschen .. ob die Kabbalisten das auch so sehen ,weiß ich jetzt nicht)

Zu beachten sind bei der Kabbala auch die "Trinitäten" (was wieder nichts mit Jesus zu tun hat!)

7. nezach - triumphierende Festigkeit
8. hod - Pracht
9. iesod - Fundament

Diese drei stehen also in einer Triade zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.
(genaue Beschreibungen der jeweiligen sephirot müsste ich aber erst nachlesen, das habe ich mir nicht gemerkt)

Zitat:
Diese Aktivierung im "Malkuth" ist m.E. das Matereialisieren.

Ja, so in etwa.

Kether ist eher wie das "Tor zu Gott" bzw. zur Erleuchtung. Gott selbst steht in diesem Sephirotsystem über "kether" ... "Kether" ist also das denkbar Höchste, was man als (lebender!) Mensch erreichen könnte. So gesehen "Nichts", ja.

Zitat:
Die Querverstrebungen könnten dann alles sein was das Leben mit Bewusstsein in der Zeit so bringen kann. Liebe und Hass, Freud und Leid, Gut und Böse, das Werden, Vergehen, Erhalten, das Fördern, Schützen, Versorgen und Bewahren usw..

Jup. Auch: Hass, Vergeltung, Freude, Eifersucht usw. .. teils negativ (also muss man etwas dagegen tun - teils positiv, als muss man fördern)

Zitat:
Ein Narr kann die Wahrheit auf einer anderen Art sagen wie ein Magier/Wissenschaftler

Mhm .. im Grunde ist man selbst der Narr, der auf der Reise durch´s Tarot dann zu Magier, Hohepriester, Tod und Sonne wird. Eine art "Gestaltwandler". Er ist alles und nichts, weiß alles und nichts, kann alles und nichts. Narr ist hier nicht im Sinne von naiv, dumm oder Clown gemeint.

Zitat:
Während der Gehängte m.E. eher das Rückwertige ist.

Es gibt den "Tod", den "Turm" und den "Gehängten" - alle drei stehen wir negqative bzw vergängliche Aspekte. Aber der Tod meint, da daraus Neues entsteht, während der Turm nur einstürzt und dort nichts mehr wächst. der Gehängt indess ist nicht wirklich Tod, er sieht nur die Welt aus einem verkehrten Blickwinkel und droht dadurch zu "sterben". Er hat die wahl, ob er zum "Turm" oder zum "Tod" wird - ob er aufgibt oder wie ein Phönix sich neu erschafft.

Zitat:
Was nutzt das Tarot?

Das kannst du höchsten für dich selbst entscheiden. Ich kann jetzt nicht behaupten, dass es mir effektiv etwas brachte, was ich woanders nicht hätte finden können.

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14.04.2017 21:50 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
...Jesus ... 9. Jesod = Fundament ...("Menschheit" wäre da vlt. gar nicht so weit weg, auf sozialer und stammesgeschichtlicher Ebene ist die Menschheit das Fundament des jeweilige einzelnen Menschen ...

Grins jaaa, ich weiß, das ist "Adamäisch" (um es mit "Spott-Bob´s" Worten zu sagen).
Die Menschheit ist in einem gewissen sinne das Fundament für das Bewusstsein. Das kann man auch Christusbewusstsein nennen.
Es wäre ein Widerspruch, wenn die Kabbala nicht für die ganze Menschheit da sein sollte.
Das bewusst werden ist für manche ein schmerzlicher Prozess, eine Art "Kreuzweg".

Von Sünden sind wir nicht gerettet, sondern nur befreit. Da ist ein kleiner Unterschied!
Weil das menschliche Sein auf diesem Weg immer Fehler machen kann, kann die Sündenbefreiung m.E. nur wieder ein Symbol sein. Dem Höchsten ist der Werdeprozesses des Menschen logisch.
Jesus ist m.E. so auch das Symbol für das wachsende Bewusstsein.

Das Bewusstsein ist wiederum ein Fundament des Wissens.
Ohne Bewusstsein gäbe es kein Wissen um die Dinge, den Funktionen des Miteinander und allem Sein.

Jesod ist m.E. in jeder Denkrichtung das Fundament, ein Fundament aller Dinge und allem Lebendigen. Alles baut aufeinander auf.

Zitat:
Original von chandartha
Zu beachten sind bei der Kabbala auch die "Trinitäten" (was wieder nichts mit Jesus zu tun hat!)

Kann aber verwendet werden weil die 3heit das Prinzip des Seins IST. Niemand darf die Trinität nur für sich beanspruchen!
Die Wege sind vielfälltig! Auch die Kabbala symbolisiert die Vielfältigkeit der Wege!

Zitat:
Original von chandartha
7. nezach - triumphierende Festigkeit
8. hod - Pracht
9. iesod - Fundament
Diese drei stehen also in einer Triade zusammen und beeinflussen sich gegenseitig. .

nezach ="Triumphierende Festigkeit"....das muß dann das wirklich gute Wissen sein, dass immer bestand hat und so sicher ist, dass es immer wie ein Trumpf in der eigenen Hand ist.
Das ist dann sowas wie feststehende Formel und unveränderebare Verläufe. ECHTES Wissen.

Jesod "Fundament"...ist dann das wandelbare Fundament, dass was gerade jetzt als Fundament dient, aber nicht die Beständigkeit hat, wie "nezach". Die Evolution baut immer nur auf dass was gerade da ist auf, und ist ständig ein neues Fundament des Werdeprozesses. Der Mensch ist nur wieder einTeil der Evolution.

hod=Pracht... das muß ich noch überlegen, könnte aber das ständig anzustrebende Gute, Wahre und Schöne sein.

Zitat:
Original von chandartha
Kether ist eher wie das "Tor zu Gott" bzw. zur Erleuchtung. Gott selbst steht in diesem Sephirotsystem über "kether" ... "Kether" ist also das denkbar Höchste, was man als (lebender!) Mensch erreichen könnte.

Also so wie z.B. eine Formel das "Tor" die Öffnung/Lösung/Erleuchtung für ein Rechenproblem ist.
Der Mensch kann "Kether" verwenden um sich seine Situationen "auszurechen", für die Erkenntnis, um Probleme zu lösen.

Zitat:
Original von chandartha
Zitat:
Ein Narr kann die Wahrheit auf einer anderen Art sagen wie ein Magier/Wissenschaftler

Mhm .. im Grunde ist man selbst der Narr, der auf der Reise durch´s Tarot dann zu Magier, Hohepriester, Tod und Sonne wird. Eine art "Gestaltwandler". Er ist alles und nichts, weiß alles und nichts, kann alles und nichts. Narr ist hier nicht im Sinne von naiv, dumm oder Clown gemeint.

Der Narr als Reisender, ja das passt auch.
Mit dem Narr deute ich auch Freiheit, Beweglichkeit, sowohl körperliche wie auch geistige. Das Wandelbare durch Offenheit.
Der Narr hat einen Bewegungsfreiraum.
Er kann freiwillig einen Kopfstand machen um dass zu sehen was der Gehängte sieht. Er ist durch die Ungebundenheit leichter in seiner Denkbewegung und Bewegung.
Ja, eine Art Gestalltwandler, auch in diesem sinne.

Der Gehängte hängt am Strick und kann nur aus seiner Position heraus sehen. Er ist mit einem Bein fest verstrickt. Der Standort ist fest. Er sieht das Gegenteil ggf zwangsweise.

Zitat:
Original von chandartha
Es gibt den "Tod", den "Turm" und den "Gehängten" - alle drei stehen wir negqative bzw vergängliche Aspekte. Aber der Tod meint, da daraus Neues entsteht, während der Turm nur einstürzt und dort nichts mehr wächst. der Gehängt indess ist nicht wirklich Tod, er sieht nur die Welt aus einem verkehrten Blickwinkel und droht dadurch zu "sterben". Er hat die wahl, ob er zum "Turm" oder zum "Tod" wird - ob er aufgibt oder wie ein Phönix sich neu erschafft.

Jemand der sich nicht aus seiner Lage befreien kann, hat keine Wahl, wenn es das körperliche betrifft! Nur im geistigem Bereich hat der Gehängte die Wahl!
Ein Gehängter kann auch jemand sein, der eine körperliche Behinderung hat. Der Strick ist ein Symbol irgendeiner Bindung oder Bindungseigenschaft. Das nicht frei Sein für oder von etwas oder das gebunden sein an oder durch etwas.

Der Blickwinkel des Gehängten ist nicht nur als verkehrt zu deuten. Er sieht die Situationen anderesherum. Er ist auch der Anderesdenkende.

Er stirbt nicht, weil er nur am Fuße aufgehängt ist. Er leidet ggf nur.
Der Gehängte ist m.E. nicht nur ein Symboil dafür, endlich mal die andere Sichtweise einzunehmen sondern eine gute Sichtweise des Gehängten kann einem anderen Menschen auch nicht schmecken.
Den äußere Einfluß symbolisiert m.E. auch der Strick.
Oder gar eine derzeitige allgemeingültige Meinung könnte ein "Aufhänger" sein. Die Meinung des Gehängten muß nicht falsch sein, sie ist nur anderes als die übliche.

Der Gehängte symbolisiert m.E. auch die Kausalitätskette, die Verläufe in die Zukunft vorher zu sehen UND zurück verfolgen zu können. Ursache/Wirkung hängen immer am "Strick".

Eine andere Denkweise hat in der Geschichte viele zum Tode verurteilt.
Tod des Denkens, der freien Meinung. Meinungen können auch abgetötet oder untergraben werden.

Der Turm ist auch ein hohes Gebäude mit rundum Aussicht. Also auch der Weitblick.
Ja, die Drei gehören zusammen. Die weitblickende Erkenntnis aus allen Richtungen und Seiten für die zukünftige Zeit.

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die weiteren Deutungen würde ich dann jedem selbst überlassen (informativ kann ich da jetzt nichts anfügen)

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Richtigstellung:
Im Tarot gibt es auch einen Gaukler (wusste ich nicht)... meine Deutung zum "Narr" sind also mit dem "Gaukler" vermischt.
Ich habe nie wirkliche mit diesen Karten gearbeitet, weil sie m.E. zu sehr in die Wahrsagerei fallen.
So manches ist aber verblüffend treffend.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Adamea: 19.04.2017 10:29.

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der Begriff "Gaukler" sagt mir jetzt aus dem Crowley-Tarot nichts. Es gibt noch andere Tarotformen, die zwar sinngemäß sehr ähnlich sind, die Motive und Namen der Karten sich aber unterscheiden. "Gaukler" mag auch auf den "Narr" zutreffen, beschriebt aber nur eine einzelne Facette des "Narren". Ja - das Motiv des Till Eulenspiegels schwingt für unser Verständnis in den Narren mit ein - was ihn als Gaukler erscheinen lassen kann - aber hintergründig war der Till kein "Gaukler" (im Sinne von Scharlatan, Hochstabler, Quacksalber), sondern eine satirischer Aufklärer über Volk und Adel

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Zitat:
Original von chandartha
der Begriff "Gaukler" sagt mir jetzt aus dem Crowley-Tarot nichts. Es gibt noch andere Tarotformen, die zwar sinngemäß sehr ähnlich sind, die Motive und Namen der Karten sich aber unterscheiden.

Die 2 der Münzen ist ein Gaukler. Er hat 2 Münzen in einem Band das zu einer 8 geschlungen ist.
Bei meinen A.Crowley Thoth Tarot ist das Bild eine Schlange zu einer 8 geform, Krone auf dem Kopf und 2 Jin Jang Zeichen in der Achterform.

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Zitat:
Die 2 der Münzen ist ein Gaukler

Achso, ... die "kleine Arkana" habe ich da noch weniger im Kopf. Aber habe auch nur das Crowley-Tarot, drum kommt mir das mit der Schlange jetzt nur bekannt vor.

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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

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