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Zum Ende der Seite springen Hinduismus
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bonito bonito ist männlich
Lugal


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Dabei seit: 05.11.2009
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Zitat:
Original von chandartha
Um 1900 v.u.Z. ging die Induskultur aus unbekannten Gründen unter.

Wie auch für den Süden Mesopotamiens scheint ein Klimawandel für den Untergang verantwortlich gewesen zu sein. U.a. haben sich die Flußläufe verändert bzw. sind Flüße vertrocknet. Ggf. hat der gleiche Wandel die Induskultur als erstes erschwischt, denn im Süden Mesopotamiens konnte man sich ja schon seit Langem mit Gräben behelfen. Nach einiger Zeit reichte das aber auch nicht mehr. Die erste Stadt in Mesopotamien, die deswegen verlor war wohl Eridu. Schon zu der Uruk Zeit war da nicht mehr viel mit Anbindung an den persischen Golf etc. womit die Stadt religiös zwar bedeutend war, aber wirtschaftlich völlig unwichtig.

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Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
22.05.2017 08:19 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
chandartha chandartha ist männlich
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Ja, Klimawandel wird als möglicher Grund aufgeführt, aber auch monotoner Ackerbau macht das Land auf Dauer unwirtschaftlich.

Die frühere Annahme, das die Induskultur von den indoeuropäischen Nomaden kriegerisch vertrieben wurden, ist offensichtlich nicht haltbar.

So wie ich bisher las, konnte der Ackerboden nicht mehr den Anprüschen der Induskultur standhalten, drum zogen sie weiter, aber die danach kommenden IE-Nomaden hatten weniger Ansprüche und wurden dann auf dem Gebiet sesshaft. Aber ob die etwas anderes anbauten, oder einfach nur weniger brauchten .. das wurde nicht mit erwähnt.

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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

22.05.2017 17:53 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


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Durch den intensiven Ackerbau versalzte der Boden und lieferte auf die Dauer zu wenig.
So war das wenigstens in Mesopotamien .. zusammen mit dem Klimawandel war das dann ein langsames dahinsiechen.

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23.05.2017 08:09 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
chandartha chandartha ist männlich
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"versalzt" .. genau, das meinte ich (wusste nur nicht, ob es versalzt, oder "versauert" im Sinne der PH-Werte)

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23.05.2017 18:26 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
Susanth Susanth ist männlich
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Zitat:
Original von chandartha

Ich finde diese Reihe ganz gut, es ist verständlich geschrieben, man braucht kein spezielles Vorwissen über Fachbegriffe aus der Archäologie usw.. Als Einblick finde ich die ganz gut.


Danke für den Tipp, werde ich mir irgendwann im Sommer zulegen ;)

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It´s only my opion
23.05.2017 19:36 Susanth ist offline Beiträge von Susanth suchen Nehmen Sie Susanth in Ihre Freundesliste auf
bonito bonito ist männlich
Lugal


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Zitat:
Original von chandartha
"versalzt" .. genau, das meinte ich (wusste nur nicht, ob es versalzt, oder "versauert" im Sinne der PH-Werte)

Das war richtig übel. Die Pacht wurden anhand der zu erwartenden Ertrags festgelegt.
Der Ertrag wurde anhand von Statistiken vorhergesagt, die jahrhunderte alt sein konnte .. d.h. die Pacht war praktisch immer schwerer zu erwirtschaften.

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24.05.2017 08:17 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
Adamea Adamea ist weiblich
Foren Gott


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Shiva - Der Gott der Zerstörung
Autor und Regie: Frank Halbach
Fast jeder hat sie schon einmal gesehen: Die Darstellung des indischen Gottes Shiva, tanzend, mit vier Armen, von einem Flammenrad umgeben - Shiva Natraja, der König des Tanzes. In der Trimurti, einem Konzept des Hinduismus, das die drei kosmischen Funktionen der Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung umfasst, verkörpert Shiva das Prinzip der Zerstörung. Doch dieses Prinzip bedeutet zugleich Wandlung, Schöpfung und Neubeginn. In Shivas kosmischen Tanz liegt der 'Dämon der Unwissenheit' unter den Füßen des Gottes. Shiva zerstört damit die Unwissenheit - und nebenbei das ganze Universum, um es zugleich wieder neu zu erschaffen. Shiva ist nicht nur einer der vielen hinduistischen Götter, er gilt als der Gott der Götter, als der Urgrund allen Seins, dessen ekstatischer Meditation alle Geschöpfe entspringen. Die Schöpferkraft des Gottes wird in einem weithin bekannten Symbol ausgedrückt: der Linga, der stilisierte Phallus. Das Wort Linga jedoch bedeutet einfach 'Zeichen' - ein Zeichen, in dem sich alle Formen sich auflösen.

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So meine derzeitige Meinung, Gedanken und ggf notwendige Vorvorurteile!
"Das wahre Zeichen von Intelligenz ist nicht das Wissen, sondern unsere Vorstellungskraft." (Einstein)
24.05.2017 11:16 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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