Forum Religionskritik
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

Forum Religionskritik » KRITIKEN » Statistiken » Ergebnisse der Studie „Konfessionsfreie Identitäten » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Ergebnisse der Studie „Konfessionsfreie Identitäten
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
chandartha chandartha ist männlich
Board-Mediator


images/avatars/avatar-137.gif

Dabei seit: 08.06.2010
Beiträge: 8.980
Wohnort: LE

Ergebnisse der Studie „Konfessionsfreie Identitäten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

1833 Personen haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Etwas mehr als ein Viertel der Stichprobe war Mitglied in einer Organisation, die ihre Weltanschauung vertritt.


Die Verteilung:
- AtheistIn (von 45% gewählt)
- AgnostikerIn (von 13% gewählt)
- HumanistIn (von 25% gewählt)
- FreidenkerIn (von 9% gewählt)
- anderes (von 8% gewählt)

(ab jetzt: AtheistInnen = AT, AgnostikerInnen = AG, HumanistInnen = HU und FreidenkerInnen = FD)
Mitgliedschaft in säkularen Organisationen, die ihre Weltanschauung vertreten:
- 23% der AT
- 18% der AG
- 39% der HU
- 24% der FD

Vor allem HU, aber auch AT erlebten ihre weltanschauliche Positionierung als identitätsstiftend.
Insgesamt zeigte sich eine hoch überdurchschnittliche Wertorientierung (Toleranz, soziale Gerechtigkeit und achtsamen Umgang mit anderen Menschen). HU berichteten etwas höhere Werte als die anderen Gruppen
Auch die Sinnerfüllung war überdurchschnittlich hoch ausgeprägt, wiederum zeigten sich die höchsten Werte bei den HU.

Dogmatismus, im Sinne eines unbeirrbaren Festhaltens an der Richtigkeit der eigenen Sichtweise und der Unrichtigkeit anderer Sichtweisen, war sehr niedrig ausgeprägt. Dies unterschied unsere Stichprobe von einer der ersten Untersuchungen zum Thema Konfessionsfreiheit, die mit US-amerikanischen organisierten AtheistInnen durchgeführt worden war. Dort zeigte sich – im Gegensatz zur deutschsprachigen Stichprobe – ein überraschend dogmatisches Festhalten an eigenen Überzeugungen. Im Vergleich der präferierten Selbstbezeichnungen wiesen AT etwas höhere Dogmatismuswerte als andere auf.

Je ausgeprägter eine humanistische Orientierung und die Übernahme von Verantwortung für das eigenen Leben, desto höher die Lebenszufriedenheit, das Glückserleben, die Sinnerfüllung, die seelische und körperliche Gesundheit. (Die anderen Dimensionen der Säkularität standen nicht in Zusammenhang mit den Merkmalen des Wohlbefindens.)

Ein Vergleich zwischen den verschiedenen weltanschaulichen Organisationen erweist sich als schwierig, da die N = 499 Mitglieder in vielen Fällen mehrfache Mitgliedschaften angaben. Ein Versuch, die häufigsten exklusiven Mitgliedschaften zu identifizieren, ergab folgendes Muster:
▪ GBS exkl: N = 166
▪ HVD exkl: N = 104
▪ HVD & GBS: N = 30
▪ IBKA exkl: N = 36
▪ Freidenker exkl: N = 28

Diese Auswertung bekam man nur, wenn man an der Studie teilnahm.
Leiterin dieser Studie: https://www.uibk.ac.at/psychologie/mitarbeiter/schnell/

__________________
*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

06.09.2017 12:41 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Forum Religionskritik » KRITIKEN » Statistiken » Ergebnisse der Studie „Konfessionsfreie Identitäten


Large Visitor Globe
   WBB2.3.6.Woltlab GmbH Besucher seit dem 26.Oktober 2013 kostenlose counter Design: S@ndBob & wbbdesign.com/Denis