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Zum Ende der Seite springen Syrien-Konflikt: Unbeliebter Freund und Geliebter Feind
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S@ndBob S@ndBob ist männlich
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Zitat:
Original von Maja
Demnächst mehr über Krim, nur jetzt soviel....Die russische Geschichte ist jünger als die Ukrainsche , auch wenn manch russische Geschichts-Forscher es anders "sehen" und plumpe Fälschungen liefern, Hauptsache es passt dem amtierenden Machthaber. Nur sie haben PECH denn, zuviel Beweise liegen vor das Krim zu Ukraina gehörte und gehört.


Im Gegenteil, die ukrainische Geschichte ist noch viel jünger als die russische. Ich befürchte, (wenn Du so willst) dass die Krim mehr zur Türkei (damals Osmanisches Reich) gehört als zur Ukraine. lol

- Anfangs lebten die Krim-Tatataren auf der Krim. Die waren unabhängen - und hatten weder mit der Ukraine, Russen oder Türken was zu tun.
- Im 15. Jahrhundert viel die Krim an das Osmanische Reich - behielt aber eine gewisse Autonomie. Die Krimtataren unternahmen häufige Raubzüge in das ukrainische Binnenland und nach Russland und machten viele Gefangene, die sie als Sklaven in den Orient verkauften.
- Die von den Steppenreitern ausgehende ständige Gefahr zwang Russland zum langjährigen Unterhalt einer aufwändigen und kostspieligen Verhaulinie, um sich – auch mit Hilfe der Kosaken – gegen die Tataren zu verteidigen. Zu den ersten russischen Versuchen, auf die Krim vorzudringen, zählten die Krimfeldzüge in der Regierungszeit von Sofia Alexejewna.
- Bis zum Russisch-Türkischen Krieg (1768–1774) war das Khanat der Krim ein Vasallenstaat des Osmanischen Reichs.
- Mit Hilfe des Russischen Kaiserreichs gelang die Loslösung, die Osmanen mussten im Frieden von Küçük Kaynarca 1774 die „Unabhängigkeit“ der Krim anerkennen, worauf jedoch gleichzeitig eine schleichende Russifizierung folgte. Viele Krimtataren flohen auf das Gebiet der heutigen Türkei. Unter Grigori Potjomkin kam der Staat der Krimtataren durch Annexion endgültig unter russische Herrschaft: Am 8. April 1783 wurde die Krim formell von Katharina II. „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert.
- In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde unter der Leitung des Admirals Michail Lasarew Sewastopol zum Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte ausgebaut.
- Im Russischen Bürgerkrieg hielten Weiße Garden die Krim besetzt. Nach der Niederlage Wrangels marschierte die Rote Armee ein, und 1921 wurde die Krim zur Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik (ASSR) innerhalb Sowjetrusslands ausgerufen. Sie blieb somit vom Festland, der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik, verwaltungstechnisch getrennt.
- Nach der Schlacht um die Krim wurden am 18. Mai 1944 auf Stalins Befehl hin 181.000 Krimtataren wegen ihrer umfangreichen Kollaboration mit den Deutschen (zahlreiche Krimtataren waren aber auch Soldaten der Roten Armee) nach Zentralasien deportiert. Bei dem Transport in Viehwaggons kam etwa die Hälfte der Krimtataren um.
Stalin hob die Autonomie der Krim innerhalb der Sowjetunion auf.
- Die Krim war nach 1946 acht Jahre lang zunächst eine Oblast innerhalb der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR). Die nahegelegene Ukraine (als Bestandteil der Sowjetunion) sollte lediglich für eine gewisse Zeit die Krim verwalten, bis die Unruhen beigelegt sind).
- Nachdem Nikita Chruschtschow sowjetischer Parteichef geworden war, wurde die Krim 1954 an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angegliedert. Nach offizieller russischer Sichtweise (auch der des ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Asarow) brach Nikita S. Chruschtschow damit staatsrechtlich gesehen die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR), die die territoriale Integrität des Vaterlandes zu wahren verpflichtete. Eigentlich hätten der Oberste Sowjet in Moskau und der in Kiew zustimmen müssen. Es gab aber nur eine Abstimmung deren Präsidien, und auch die waren unterbesetzt, also formal nicht legitimiert. Der 1. Sekretär der KPdSU auf der Krim, Pawel Titow, protestierte und wurde dann durch Dmytro Polianski ersetzt.
- Am 20. Januar 1991 sprachen sich 93 Prozent der Krimbewohner in einem Referendum für die „Wiederbegründung der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik der Krim (ASSK) als Subjekt der UdSSR und Teilnehmer des Unionsvertrages“ aus. Der Oberste Sowjet der Ukraine bestätigte in einer Entscheidung am 12. Februar 1991 die Gründung einer ASSK, verkündete dabei aber die „Wiederbegründung der ASSK im Bestand der Ukrainischen SSR“. Ein Konstrukt ASSK hatte jedoch zuvor nie innerhalb einer Ukrainischen SSR existiert, so dass die Entscheidung juristisch fehlerhaft war. Man nahm es jedoch so am 6. Juni 1991 in die Verfassung der ASSK auf und machte es so rechtsgültig.
- Die Ukrainische SSR selbst erklärte sich dann am 24. August 1991 in den bestehenden Grenzen, also einschließlich der Krim, für unabhängig.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Krim

Das Russland dieses komische Spiel nun so nicht mehr akzeptieren konnte, war doch sowas von klar und absolut verständlich. Die Ukraine drohte in die EU abzudriften und gleichzeitig auch als ein weiteres NATO-Mitglied an der direkten Grenze zu Russland zu stehen. Die russische Schwarzmeerflotte auf der Krim in Sewasopol hätte von Russland geraümt werden müssen. Stattdessen hätte man befürchten müssen, dass dann dort in Zukunft amerikanische Pershing2 Atomraketen stehen könnten - sowie es südlich des Schwarzen Meeres in der Türkei der Fall ist. Putin und ganz Russland hätte sein Gesicht endgültig verloren. In den letzten Jahren machte man sich regelrecht über Russland lustig. Da sprach z.B. ein arroganter Obama über Russland von einer "nur Regionalmacht", und die ständige NATO-Osterweiterung war schlichtweg rücksichtslos. Als Russland das mit Kuba gemacht hatte, war der Teufel los, aber selber können die Amis sich alles erlauben??? Wenn jeder nur ein bisschen Verständnis und Rücksicht zeigt und die Interessen des anderen nur ein bisschen wahrt, würde die Welt viel besser funktionieren.

... und jetzt kommst du mit deiner Geschichte über die Krim, die angeblich zur Ukraine gehört.... freu

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von S@ndBob: 07.07.2017 17:45.

07.07.2017 17:45 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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die Krim war "griechisch" Schrei
-> Im 7. Jhr, v.u.Z. waren auch die Griechen bis ans Schwarze Meer vorgestoßen. Kolonisten aus Milet gründeten Tyras am Dnepr, Olbia, Theodosia (Krim), Pantikapeion (Kerc) und Phanagoria (auf Taman-Halbinsel).
aus: http://religionskritik.net/forum/thread.php?threadid=3423

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10.07.2017 09:45 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Die Krim war zeitweise auch von den Römern und Mongolen besetzt, was ich schon weg ließ, weil es viel zu lange her ist. Was dabei heraus kommt - die Ukraine hat auf die Krim eigentlich am wenigsten Anspruch.
10.07.2017 15:46 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Was dabei heraus kommt - die Ukraine hat auf die Krim eigentlich am wenigsten Anspruch.


du irrst Bob, leider kann ich keine deutsche Geschichts-Texte mit den exakte Geschichtsverlauf die Ukr. und russische unverfälschte Krim-Geschichtsforscher herausgefunden haben, verlinken, weil ich annehme das du kein Ukr. oder Russisch beherrscht.
Auch in Wiki, steht in deutsch ein andere Text, als in Ukrainisch, russisch habe noch nicht überprüft....

Dennoch ist in deutsch herauszulesen das erst mit Katharina durch Potjomkin ( ihr Liebhaber) wurde Krim russisch und wie üblich na klar wieder mal durch Annexion

Wiki: Unter Grigori Potjomkin kam der Staat der Krimtataren durch Annexion endgültig unter russische Herrschaft: Am 8. April 1783 wurde die Krim formell von Katharina II. „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert.

Ukrainer lebten (nach heftige Kämpfe mit verschiedene Horden auch mit Tataren, aber letztendlich ), in Frieden mit den Tataren, dank der Ukr. Schwarzmeerkosaken vor Katharina schon auf der Krim.... ja

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Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)
12.07.2017 11:13 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Maja
exakte [/B]Geschichtsverlauf die Ukr. und russische unverfälschte Krim-Geschichtsforscher herausgefunden haben, verlinken, weil ich annehme das du kein Ukr. oder Russisch beherrscht.
Auch in Wiki, steht in deutsch ein andere Text, als in Ukrainisch, russisch habe noch nicht überprüft....

auf ukrainische und russische Quellen würde ich jetzt mal verzichten wollen, weil beide Seiten befangen sind und schriftl. wie mündl. alles nur zu ihrem Vorteil drehen. Vielleicht guckst du besser noch nach Englisch-Wikipedia.

Zitat:
Dennoch ist in deutsch herauszulesen das erst mit Katharina durch Potjomkin ( ihr Liebhaber) wurde Krim russisch und wie üblich na klar wieder mal durch Annexion

das habe ich oben auch so aufgeführt. Davor war es osmanisch bis Russland gegen das Osmanische Reich Krieg führte. Dabei viel dann (geographisch) auch die Krim an Russland, die vor der Annexion vom Osmanischen Reich eine Autonome Region der Krimtataren war. Die Krim wurde in ihrer Geschichte bestimmt 10 mal von x-verschienen Nationen annektiert. Und viele Krimtataren flohen damals ins Osmanische Reich - nicht in die Ukraine.

Fakt ist, dass nun (nach fast 240 Jahren) im Jahre 2001 auf der Krim 1.2 Mio Russen lebten. Dagegen nur 490.000 Ukrainer 240.000 Krimtataren, wobei die Krimtatatren in der Mehrheit nun ebenfalls zu Russland gehören wollen wie die Russen. Es gibt auch keine ukrainischen Demos auf der Krim, oder? Also die Mehrheit der Bevölkerung will schon zu Russland gehören, oder? kopfkratz Sicher gibts auch viele Ukrainer, die zur Ukraine gehören möchten, aber ist wohl ne Minderheit. Jedenfalls hört man von denen nichts.

Gruß Bob gimmefive

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von S@ndBob: 12.07.2017 15:44.

12.07.2017 15:43 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Es gibt auch keine ukrainischen Demos auf der Krim, oder? Also die Mehrheit der Bevölkerung will schon zu Russland gehören, oder? kopfkratz Sicher gibts auch viele Ukrainer, die zur Ukraine gehören möchten, aber ist wohl ne Minderheit. Jedenfalls hört man von denen nichts.


lies mal Bob was auf der Krim passiert, von Demos ganz zu schweigen. Ukrainer auf der Krim: Sechs Strafen für den Verzicht auf einen russischen Pass
auf diese Weise hat Kreml schon immer gewütet damit viele Bob's, und der westliche Welt auf die Zahl " 1.2 Mio Russen " kommt.

Mir fällt da ein wie ein alte deportierte Ukr. Oma (in Belgien lebend) uns Kinder immer erzählte, es gibt kein Polen, Ukrainer, Tschechen, Ungarn, Rumänen oder Slowaken und natürlich auch keine deutschen DDR-Bürger, denn alles was hinter dem 'Eisernen Vorhang' sich bewegte, das sind und waren für sie Russen.
So kommt mir HEUTE noch die westliche Kommentare zu Ukraine/ Krim auch vor.

zur Info 23 Seiten von Andreas Kappelar Kleine Geschichte der Ukraine

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13.07.2017 08:32 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Maja

lies mal Bob was auf der Krim passiert, von Demos ganz zu schweigen. Ukrainer auf der Krim: Sechs Strafen für den Verzicht auf einen russischen Pass


Das mit den Strafen hört sich so schlimm an wie bei Erdolf in der Türkei. Ob das aber stimmt, kann ich momentan nicht beurteilen.

Zitat:
auf diese Weise hat Kreml schon immer gewütet damit viele Bob's, und der westliche Welt auf die Zahl " 1.2 Mio Russen " kommt.

Ähhh, die Zahlen kommen nicht vom Kreml und auch nicht vom Westen, sondern von der Ukraine selbst aus dem Jahre 2001. Die Volkszählung stand jedenfall damals unter ukrainischer Kontrolle und heute (nach 16 Jahren und dem Desaster) dürften noch mehr Russen und weniger Ukrainer auf der Krim leben als 2001.

Gruß Bob

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13.07.2017 13:38 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Programmbeschwerde:
ARD-aktuell unterdrückt UN-Informationen über Rückkehrerwelle nach Syrien


Der frühere Tagesschau-Redakteur Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer, Ex-Vorsitzender des ver.di-Betriebsverbandes NDR, haben Programmbeschwerde gegen die ARD eingereicht. Der Vorwurf: Unterdrückung von Informationen zur Lage in Syrien.

Sehr geehrte NDR-Rundfunkräte,

das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, UNHCR, hat am 30. Juni auf einer Pressekonferenz in Genf mitgeteilt, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits mindestens 440.000 Syrien-Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Es stehe zu erwarten, dass diese Zahl bis Jahresende auf mehr als eine halbe Million Menschen anwachsen werde. Rückkehr-Schwerpunkte seien die Regionen Aleppo, Hama, Homs und Damaskus. Hauptsächliches Interesse der Rückkehrer seien die Kontaktsuche zu in der Heimat verbliebenen Angehörigen und die Sorge um immobiles Eigentum. Auf ganz Syrien bezogen seien die Voraussetzungen für eine sichere Rückkehr allerdings noch nicht gegeben, erklärte das UNHCR..

weiterlesen: https://deutsch.rt.com/gesellschaft/5408...unterdruckt-un/

habe ich letzte Woche schon bemerkt, dass Zigtausende Flüchtlinge allein nach Aleppo zurückgekehrt sind, nachdem die Russen die Stadt von den Terroristen (achso tollen moderaten Rebellen) befreit hat, aber in der westlichen Presse davon kein großes Aufsehen gemacht wird.

Ebenso fragwürdig war die Nachrichtensperre über Mossul.
17.07.2017 15:17 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Ein IS-Lager wurde gerade von der syrischen Armee ausgehoben.
Dort lagern auch Teile für chemische Waffen.
Die relativ neuen Kanister aus dem Jahr 2016 mit dem Hydrogen Peroxid kommen offenbar von der Firma OCI.
Das ist ein südkoreanisches Chemieunternehmen.

19.09.2017 17:29 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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