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língyáng língyáng ist männlich
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Hier ein Buch-Tipp, zu dem ich im Thread DIE Sexualität, DER Sex den Anstoss bekam:


DIE TÖCHTER EGALIAS
[als Parodie an die Phrase 'Söhne der Demokratie' - Anm. Lingy.]
von Gerd Brantenberg
[klingt männlich, ist aber eine Frau - Anm. Lingy.]
Olle & Wolter Verlag / 1985

Klappentext:
Männer gebären bekanntlich eine Kinder. So ist es auch nur logisch, dass sie in EGALIA nicht viel zu sagen haben: Denn Egalia ist eine Frauengesellschaft, in der die Geschlechterrollen streng nach "natürlichen" Prinzipien verteilt sind.

Und da die Männer schon keine Kinder bekommen, so sollen sie sie wenigstens aufziehen, damit die Frauen arbeiten und die Famlilie ernähren können. Wenn auch sonst nicht zu viel nütze, zu einem sind die Männer immer gut: Schließlich tragen sie ja auch solch aufreizende PH's!
[PH = Penis-Halter - Anm. Lingy.]



"Die Töchter Egalias ist eine bissige Satire auf das Patriarchat. Ein Buch zum herzlich lachen - und das können wir ja dringend gebrauchen." (Emma-Redaktion)

"Der Reiz des Buches und zugleich sein größtes Verdienst besteht darin, dass die Autorin die Behauptung von S. Freud 'Anatomie ist Schicksal' als ebenso falsch wie richtig entlarvt. Die Lektion sitzt: Es wird eine Wirklichkeit sichtbar, wie sie vorher niemand gesehen hat." (Ingrid Kolb; Stern)

"Das Überzeugendste an dieser witzigen Satire aufs Patriarchat ist: es funktioniert! Ohne Widersprüche oder Anstrengung lässt sich Macht und Unterdrückung von der anderen Seite denken.
Besser ist es allerdings in Egalia auch nicht. Am Ende verbrennen die geknechteten Männer ihre PH's und der Protagonist schreibt einen Zukunftsroman, der im Patriarchat spielt, womit wir bei unserem Alltag angelangt wären, der genauso abstrus ist, wie der von Egalia." (Manuela Reichart; Zeit)

"Ein spannender Roman. Ich wünsche mir, dass sich viele Frauen und Männer einmal lesend in den Staat Egalia hineindenken, und das meine ich ohne jede Schadenfreude." (Elke Weymann/M. Kemper; SFB)


Warum Die Töchter Egalias in Skandinavien solchen Erfolg hat:

"Eine unglaublich lustige Geschichte über das Patriarchat." (Arne Ruth; Expressen)

"Ein lustiges und intelligentes Buch, logisch und voller Kraft." (Lars Olof Franzen; Dagens Nyheter)

"Ich hoffe, dass Die Töchter Egalias von sehr vielen Leuten gelesen wird. Es ist ein satirischer Roman, gut lesbar und unterhaltend. Seine scharfen Spitzen werden hoffentlich durch eine Reihe von Vorurteilen dringen." (Ebba Haslund; Aftenposten)

"Die Stärke des Romans liegt darin, dass er mit so viel Leidenschaft geschrieben wurde, dass sich Leser und Leserinnen auf deise merkwürdige neue Welt einlassen. Niemand denkt: 'Das ist bloß die ziemlich gemeine satirische Beschreibung einer auf den Kopf gestellten Gesellschaft.' Im Gegenteil, das Mitleid, mit den von dem hemmungslosen und biologisch unzähmbaren Frauenregiment so arg geplagten Männern, treibt einen auf die Barrikaden.
Gerd Brantenbergs Egalia ist nicht so sehr eine überzeugende feministsiche Streitschrift, sie hat vielmehr einen höchst provozierenden und gut aufgebauten Roman geschrieben." (Politikken)


Mehr dazu und Rezensionen lesen:
https://www.amazon.de/T%C3%B6chter-Egali...oechter+egalias



ABGANG MIT APPLAUS
Klaus-Dieter bezwingt das Matriarchat

Von Bettina Hoffmann
Fischer TB-Verlag / 1993


Klappentext:
Verkehrte Welt: In diesem Roman haben die Frauen das Sagen, benehmen sich wie Machos und lehren die Männer das Fürchten ... diese überaus witzige Geschichte spielt im Matriarchat, das - Feministinnen aller Länder, verzeiht die Entgleisung - eine exakte Umkehrung des HERRschenden Patriarchats ist.


Klaus-Dieter ist Ehemann, Vater und Student und hat mit den typischen Problemen dieser Dreifachbelastung zu kämpfen. Seine Frau Waltraud macht ungestört Karriere und hat diese Probleme nicht. Klaus-Dieter und seine Freunde beschäftigen sich seit geraumer Zeitz mit ihrer Rolle als Männer im Matriarchat und stoßen dabei auf Ungeheuerliches und auch Komisches.

Warum z.B. können Frauen unbehelligt U-Bahn fahren, während Männer Blicken, dummen Sprüchen oder Handgreiflichkeiten ausgesetzt sind?
Warum stehen Männer stundenlang vor dem Spiegel und schmieren sich Farbe ins Gesicht?
Warum ist Familienarbeit Männersache?
Warum ist Geschichte Frauengeschichte und Politik Frauenpolitik?
Welches zutiefst männerfeindliche, 'kulturelle' Erbe spukt da in unseren Köpfen herum?
Welche Rolle spielen die Massenmedien dabei? ... Und vor allem:
Warum lassen sich die Männer das gefallen?

In Klaus-Dieter und seinen Freunden reift die Erkenntnis, dass es Zeit ist zum Handeln. Und sie tun es. Jeder auf seine Weise. Klaus-Dieter findet seinen eigenen Weg, verlässt mit Sohn Olli die verdutzte Gattin und stellt fest, dass Frauen eigentlich höchst überflüssig sind.



Mehr dazu und Rezensionen lesen:
https://www.amazon.de/Abgang-mit-Applaus...ang+mit+Applaus

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Philosophie bedeutet Liebe zur Wahrheit und:
Die Schmerzen einer Enttäuschung
sind die Geburtswehen einer Wahrheit

(língyáng)

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der Begriff "EGALIAS" verwirrt mich grad.
"Egalia ist eine Frauengesellschaf" ..

Bei "Egalia(s)" denke ich an eine egalitäre Gesellschaft.
(franz.: égalité aus lateinisch aequalitas „die Gleichheit“)

In der Geschichtsforschung meint man, das es eigentlich wohl keine wirkliche Matriarchate gab, sondern höchsten matrilineare Strukturen (Vererbungslinie der Frau). Im Bezug zu matrilinearen Gesellschaften wird auch häufig von Egalität gesprochen.

Entweder ist meine Assoziation Egalias - Egalität falsch (und der Autor hat dabei überhaupt nicht an egalitäre Gesellschaften gedacht), oder der Autor verknüpfte diese falsch und sieht in egalitär ein Matriarchat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft

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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

21.08.2017 12:07 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
língyáng língyáng ist männlich
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Zitat:
Original von chandartha
der Begriff "EGALIAS" verwirrt mich grad.
"Egalia ist eine Frauengesellschaf" ..

Bei "Egalia(s)" denke ich an eine egalitäre Gesellschaft.
(franz.: égalité aus lateinisch aequalitas „die Gleichheit“) ...

Entweder ist meine Assoziation Egalias - Egalität falsch (und der Autor hat dabei überhaupt nicht an egalitäre Gesellschaften gedacht), oder der Autor verknüpfte diese falsch und sieht in egalitär ein Matriarchat.

https://de.wikipedia.org/wiki/Egalit%C3%A4re_Gesellschaft

Ich denke du liegst mit deiner Interpretation schon ganz richtig. ja
Es handelt sich bei dem Buch aber um einen Roman, und die Autorin ( Augenzwinker ) hat wohl ihr Recht auf belletristische Interpretations-Freiheit genutzt.

Wie übrigens auch die Freiheit teilweise eine eigene Sprache zu kreieren, weil unsere Sprache ja zweifelsfrei auch männlich dominiert ist. So ersetzt sie z.B. das Generalpronomen „man“ (bezügl. „Mann“) durch „wib“ (bezügl. „Weib“). ... kann beim Lesen richtig lustig werden. ja


Zitat:
Original von chandartha
… In der Geschichtsforschung meint man, das es eigentlich wohl keine wirkliche Matriarchate gab, sondern höchsten matrilineare Strukturen (Vererbungslinie der Frau). ...


Ist das in der Forschung tatsächlich unumstritten? kopfkratz
Im übrigen wären für mich die Pendants von Gynäkokratie und Androkratie interessanter. Aber das ist ein eigenes Thema.

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(língyáng)

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"man" kommt nicht von Mann, sondern aus dem germanischen "manon" bzw. indogerm. "manu", was Mensch bedeutet, gemeint war mit "man" immer "irgendein Mensch"

"Mann" wurde erst später vermännlicht und kommt von "man"

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Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Gandhi)
30.08.2017 14:09 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von bonito
"man" kommt nicht von Mann, sondern aus dem germanischen "manon" bzw. indogerm. "manu", was Mensch bedeutet, gemeint war mit "man" immer "irgendein Mensch"

"Mann" wurde erst später vermännlicht und kommt von "man"


Weshalb ich auch "bezügl." geschrieben hab' und nicht "ursprüngl." bzw. "etymologisch".

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(língyáng)
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Zitat:
Original von bonito
"man" kommt nicht von Mann, sondern aus dem germanischen "manon" bzw. indogerm. "manu", was Mensch bedeutet, gemeint war mit "man" immer "irgendein Mensch"

Ich dachte es kommt von jemand. Was aber auch irgendein Mensch ist.

Das verweiblichen kann man auchübertreiben.
Ich finde das "man" ist doch schon unisex.

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30.08.2017 16:39 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Ist es auch und zwar schon immer bzw. so lange wie man es zurückverfolgen kann.

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31.08.2017 08:08 bonito ist offline E-Mail an bonito senden Beiträge von bonito suchen Nehmen Sie bonito in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Ist das in der Forschung tatsächlich unumstritten?


In der Archäologie eher nicht.
Wiki: "Gemäß weitestgehendem fachwissenschaftlichem Konsens gibt es gegenwärtig zwar matrilineare und matrilokale Gesellschaftsformen, es gibt aber keine anthropologischen oder archäologischen Belege für die Idee einer allgemeinen „matriarchalen Phase“ menschlicher Gesellschaften."
https://de.wikipedia.org/wiki/Matriarcha...logischer_Sicht

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31.08.2017 11:25 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Man könnte auch sagen, egal wie tief man gräbt .. Belege für eine matriarchale Phase ist nicht zu finden.
Trotzdem wird diese aber immer wieder gerne behauptet ... muss wohl irgendwie schick sein.

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Philipp Möller - "Gottlos glücklich"

Zitat:
Vom Kirchengeläut bis zum Kopftuch der Kindergärtnerin, das Religiöse behelligt auch die, die nicht an Gott glauben. Dabei sind sich heute die meisten Deutschen einig: Religion ist vor allem Privatsache. Zudem: Alle kostspieligen Großbaustellen der Religionen müssen auch von den Atheisten mitbezahlt werden - oder wussten Sie zum Beispiel, dass Bischöfe ihr Gehalt aus allgemeinen Steuern erhalten?
https://www.buecher.de/shop/glaube/gottl...od_id/48001199/


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Frank Sembowski - „Liberalisierung psychoaktiver Substanzen“

Zitat:
In der Literatur, die sich mit den gesellschaftlichen und politischen Dimensionen von Substanzkonsum beschäftigt, fehlte bis her eine methodisch exakte Darstellung, die sachlich fundiert und ergebnisoffen die maßgeblichen Beiträge der unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen zusammen fasst und den Bezug zu einer möglichen Lockerung der jetzigen Drogengesetze herstellt. Mit „Liberalisierung psychoaktiver Substanzen“ möchten wir diese Lücke schließen.
https://substanz.info/blog/unser-buch-zu...iberalisierung/


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