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S@ndBob S@ndBob ist männlich
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Spaltet Religion die Welt? - Philipp Möller bei Maischberger

05.10.2017 17:20 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Jan Assmann, Soziologe und Ägyptologe, meint "Die sogenannten monotheistischen Religionen sind intrinsisch gewalttätig ..."

Er sieht den darin liegenden Alleinwahrheitsanspruch als inhärentes Gewaltpotential, welches also potentiell da ist, ab nicht zwangsläufig immer ausbrechen muss, tendenziell jedoch hier und da ausbricht. Polytheistischen Religionen jedoch spricht er dieses potential ein stück weit mehr ab, da dort der Alleinwahrheitsanspruch nicht so stark betont wird.

Der Alleinwahrheitsanspruch hat das Potential der Abwertung anderer, durch Aufwertung des Eigenen - was auf gesellschaftlicher Basis Konflikte erzeugen kann und somit Spaltung.

dazu: https://www.perlentaucher.de/essay/monot...und-gewalt.html

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*Der Mensch ist der Affe, der am besten nachäffen kann* - MSS

05.10.2017 19:33 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
Der Alleinwahrheitsanspruch hat das Potential der Abwertung anderer, durch Aufwertung des Eigenen - was auf gesellschaftlicher Basis Konflikte erzeugen kann und somit Spaltung.

Jede einzelne Meinungsverschiedenheit, auch wenn sie nur zwischen 2 Menschen vorhanden ist, hat das selbe Potenzial.
Jede Gruppierung die das selbe Denken hat, sieht sich im Recht ihrer Ansicht/Meinung/Wissen und glaubt etwas besser zu erkennen als andere.
Es ist m.E. grundsätzlich immer so, dass wenn jemand oder eine Gruppe sich sehr sicher im Wissen fühlt, es eine gegensätzliche Meinung schwer hat, also ggf abgewertet wird. Man kann mit anderen Meinungen die m.E. soetwas wie eine gedachte Wahrheit repräsentieren, auch offener umgehen.

Jedes sichere Wissen trägt das Potenzial zum Alleinwahrheitsanspruch durch diese gedachte Sicherheit und ist zunächst m.E. nichts schlimmes weil es normal ist, dass man erstmal am eigenem Wissen festhält, es bewahren will und verteidigt.
Es kommt nur darauf an ob jemand auch die Fähigkeit des Loslassens hat.
Wenn die Einsicht fehlt das etwas anderes als das eigene doch besser ist, dann wird dieser Alleinwahrheitsanspruch erst zum Problem. Wenn dann noch diese Meinung/Wahrheit in das Leben anderer eingreift, wird der Andere dazu gezwungen nicht seine eigene Wahrheit/Meinung leben zu können.

Also ist der Egoismus das eigendliche Problem des Alleinwahrheisanspruches. Ohne Egoismus würde sich ein Alleinwahrheitsanspruches ständig nach dem neuesten Wissen ausrichten. Es gäbe dann ein sich ständig verändernder All-ein-Wahrheits-Anspruch, der auch Allgemeingültigkeit genannt werden kann.

Jedes neue Wissen muß sich immer erst bei dem alten Wissen durchsetzen.
Das Problem ist also sowieso immer da, und der Kern des Problems ist nur die fehlende Offenheit für neues Wissen.
Religionen lassen kein, oder nur schwer, neues Wissen zu. Es ist die Sturheit die hinter dem Wahrheitsanspruch steht.

Die Welt wäre ohne Glaube niemals eine bessere weil der Mensch generell dieses "Besserwissenproblem" (Alleinwahrheitsanspruch) hat.
Würde es keine Religionen geben, gäbe es nur ANDERE Herrscher die das gleiche Problem verursachen würden.
Mit oder ohne Religion, was die Welt spaltet ist im Grunde immer der egoistische Wille des Menschen.

Gott wird nur ausgenutzt. "Im Namen Gottes"...
Nach einem Gott der keinen Namen hat, und von dem man sich kein Bild machen soll, sich folglich also auch keine gesicherte Vorstellung machen kann, einen Alleinwahrheitsanspruch zu erheben ist ein gespielter Witz der Religionen.
Ein Gott ohne Namen/Benennbares und Bild/Vorstellbares kann auch keinen Alleinwahrheitsanspruch haben, es kann immer nur eine neue Wahrheit zur alten Wahrheit gefunden werden.
Gott ist das ewig Werdende. Gott ALS Wahrheit IST das Werden.
Also ist die Wahrheit auch das ewig Werdende und damit das ständig Veränderbare, das Wandelbare. Die Wandlung ist die Fähigkeit Gottes.
Wer das Veränderen verhindert, verhindert Gott und damit die Wahrheit.
Ein Alleinwahrheitsanspruch ist der Faktor der Wahrheit verhindert....einspert, verbannt, verdammt... Religionen die sich gegen DIE Zeit (=Werden) richten sind nicht in der Nähe Gottes, weil sie nicht mit der Zeit gehen. Werden = Bewegung
Gott = Bewegung

Um Gottes Willen des ewigen Werdens sollte der Alleinwahrheitsanspruch keine statische Wahrheit sein.
Die reine Wahrheit ist eine Wahrheit die sich ständig aus aktuellen Ereignissen nährt. Wie das tägliche "Brot" ein täglich neues Nährendes für den Menschen ist, ist Wahrheit DAS täglich neue Brot für den Verstand und die Vernunft, also dem Geist, das Denken des Menschen.

Den Glaubenswillen, das Glauben an Gott ist der einzige Anspruch den Religonen wirklich haben.
Mehr brauchen Religinen nicht um Religion zu sein.
Dies bedarf nur die innere Bereitschaft des Menschen und darf m.E. deshalb nie nach außen zum Nächsten auswirken.
Glaube ist eine geistige Ausrichtung und darf sich m.E. nicht zu körperlichen Eingriffen äußern. Eine religöse Praxis wie z.B. das Beschneiden der Buben, ist ein äußeres Eingreifen zum Nächsten und man bestimmt dadurch das Leben des Anderen, sowas kann keinen Sinn im Willen Gottes tragen.
Abteibungen betreffen m.E. ebenfalls das Körperliche weil ein Fötus noch keinen eigenen Gott-Glaubenswillen haben kann.

Das ist nur meine Meinungsmitteilung.

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06.10.2017 08:52 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Du musst drauf achten, dass Du Glauben nicht mit Wissen gleich setzt, denn neues Wissen kann man belegen, falls Anhänger eines alten Weltbildes ohne einer alten Hypothese das neu erworbene Wissen ablehnen. Beim Glauben geht das grundsätzlich nicht. Da glaubt jeder nur das, was ihm am besten passt. In der Wissenschaft gibt es zwar auch Streit und nach einer neuen Theorie Alleinwahrheitsansprüche, aber das ist spätens zu Ende, wenn die die Theorie bewiesen wurde. Das geht bei Religionen nicht.

Zitat:
Original von Adamea
Ohne Egoismus würde sich ein Alleinwahrheitsanspruches ständig nach dem neuesten Wissen ausrichten.

Das tut es auch mit Egoismus - in der Wissenschaft. Die Wenigen, die dann doch egoistisch und stur an der eigenen Hypothese festhalten, sind dann aber in den Wissenschaftskreisen isoliert und werden nicht mehr ernst genommen.

Bei den Religionen gibt es jedoch kein neues Wissen, wonach man sich ausrichten könnte. Selbst wenn es das geben würde, tun sich die Religionen mit Neuausrichtungen unheimlich schwer.

Zitat:
Jedes neue Wissen muß sich immer erst bei dem alten Wissen durchsetzen.Das Problem ist also sowieso immer da, und der Kern des Problems ist nur die fehlende Offenheit für neues Wissen.

...wobei die fehlende Offenheit meist nur bei den Religionen liegt, damit sie ihre Schäfchen dumm halten können.

Zitat:
Religionen lassen kein, oder nur schwer, neues Wissen zu. Es ist die Sturheit die hinter dem Wahrheitsanspruch steht.

ähh jo freu nun hast Du es ja doch selbst erkannt.

Zitat:
Die Welt wäre ohne Glaube niemals eine bessere weil der Mensch generell dieses "Besserwissenproblem" (Alleinwahrheitsanspruch) hat. Würde es keine Religionen geben, gäbe es nur ANDERE Herrscher die das gleiche Problem verursachen würden.

Andere Probleme würden natürlich weiterhin bestehen. Sonst würde man ja alles Übel allein den Religionen in die Schuhe schieben. So ist das natürlich nicht. Aber ohne Religionen würden etliche Konflikte auf der ganzen Welt der Geschichte angehören und die Welt so ein Stück friedlicher und verständnisvoller machen.
06.10.2017 13:35 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von S@ndBob
Bei den Religionen gibt es jedoch kein neues Wissen, wonach man sich ausrichten könnte. Selbst wenn es das geben würde, tun sich die Religionen mit Neuausrichtungen unheimlich schwer.

Ja.
Religionen müssten sich in erster Linie nur an die Realität halten und dann erst einen Gott hinzudenken.

Zitat:
Original von S@ndBob
Zitat:
Religionen lassen kein, oder nur schwer, neues Wissen zu. Es ist die Sturheit die hinter dem Wahrheitsanspruch steht.

ähh jo freu nun hast Du es ja doch selbst erkannt.

Das habe ich schon immer gewusst, du hast das nur nicht bemerkt.

Zitat:
Original von S@ndBob
Aber ohne Religionen würden etliche Konflikte auf der ganzen Welt der Geschichte angehören und die Welt so ein Stück friedlicher und verständnisvoller machen.

Ja, das stimmt.

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06.10.2017 16:32 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Adamea beim institutionell geprägten, religiös-monotheistischem Alleinwahrheitsanspruch bezieht man sich mittels "Im Namen Gottes", darauf, dass "Gott" ein Buch offenbarte, wo er festlegte, dass der Inhalt exakt diesen Buches allein die absolute Alleinwahrheit ist und jeder der es anders sieht, fehlgeleitet ist und somit gegen Gott steht.

Dabei geht es nicht mehr nur um unterschiedliche Meinungen, sondern darum, dass man glaubt, dass man die wortwörtliche Alleinwahrheit in den Händen hält und ihr folgen MUSS. Ebenso wie jeder andere. Es geht dabei nicht um "Meinungen", sondern um die Annahme, das es nur die eigene Meinung, die einzig wahre ist. Da gibt es kein Kompromiss oder Diplomatie, sondern nur "wahr/falsch" - leben dürfen/Leben verspielt zu haben.

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06.10.2017 20:44 chandartha ist offline E-Mail an chandartha senden Homepage von chandartha Beiträge von chandartha suchen Nehmen Sie chandartha in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von chandartha
...bezieht man sich mittels "Im Namen Gottes", darauf, dass "Gott" ein Buch offenbarte, wo er festlegte, dass der Inhalt exakt diesen Buches allein die absolute Alleinwahrheit ist und jeder der es anders sieht, fehlgeleitet ist und somit gegen Gott steht.
...folgen MUSS. ...kein Kompromiss oder Diplomatie, sondern nur "wahr/falsch" - leben dürfen/Leben verspielt zu haben.

Heute zählt "Im Namen des Gesetzes".
Diese alte Formulierung "Im Namen Gottes" hat man vielleicht irgendwann mal gebraucht, aber heute sollten sie nichtmehr zu richtenden Zwecken verwendet werden. Ich denke dass die Kirchen nicht mehr so hinterweltlich sein sollten und ich glaube auch nicht dass es wirklich alle noch so sehen.
Außerdem bedeutet "Im Namen Gottes", sowieso dass es Gott nicht persönlich bestimmt hat.
Das ist wie das "im Auftrag", und ist ohne die sichere Garatie dass die wirkliche Person (in dem Fall Gott) es tatsächlich so wollen.
Eigendlich ist das Richten "Im Namen Gottes" eine totale Gotteslässterung.
Wenn man überlegt was alles gemacht wurde, egal von welcher Religion, sind Religionen die Gottlosen vor denen die Bibel warnt.
Kriege zu führen und Menschen zu töten, ohne Gott wirklich persönlich dabei zu haben, nur "Im Namen Gottes", das ist ein Richten ohne Gott.
Das sind die wahren Un-gläubigen ...also die verkehrt Gläubige nicht die Nichtgläubigen.
Das Wort "Ungläubige" hat ja eine doppelte Bedeutung, also müssen sich so einige Gläubige auch zu den Ungläubigen zählen.
Das einzige was die Kirchen im Namen Gottes tun sollten ist es einen anständigen Glauben an Gott zu vermitteln.

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07.10.2017 06:06 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Adamea
Diese alte Formulierung "Im Namen Gottes" hat man vielleicht irgendwann mal gebraucht, aber heute sollten sie nichtmehr zu richtenden Zwecken verwendet werden. Ich denke dass die Kirchen nicht mehr so hinterweltlich sein sollten und ich glaube auch nicht dass es wirklich alle noch so sehen.


Die Kirchen richten sich nicht nach Deinem Willen. Was sie sollen und wollen entscheiden die seit Jahrhunderten selbst. Da nutzt Dir der Appell im Forum gar nichts. Um es etwas kürzer zu machen: Doch, das tun sie heute noch - ohne Rücksicht auf die öffentliche Meinung. Darum "sterben" ja die Kirchen in säkularen Kreisen.

Zitat:
Außerdem bedeutet "Im Namen Gottes", sowieso dass es Gott nicht persönlich bestimmt hat.

Da hast Du aber noch nicht mit richtigen Gläubigen gesprochen. Hast Du all die Antworten von z.B. Simon schon vergessen? Ich denke, da war was Brauchbares bei, was das Gegenteil der Denkweise von Gläubigen belegt. Ich bin mir stets unsicher, an wen Deine Ansprachen immer gerichtet sind. Wenn Dein Satz ein Appell an uns war, dann ist das überflüssig, weil wir ja gar nicht an einen Gott glauben. Wenn Du tatsächlich bei Jesus.ch warst, dann müsstest Du diese Defizite, die Du jetzt negierst, bei den Gläubigen doch an allen Ecken bemerkt haben.

Zitat:
Das ist wie das "im Auftrag", und ist ohne die sichere Garantie dass die wirkliche Person (in dem Fall Gott) es tatsächlich so wollen.

verwirrt
Weder "wollen" noch "nicht wollen"!
Das sehen die Gläubigen anders! Wenn Du uns meinst: Wir diskutieren gar nicht über diese Fragen, weil für uns weder Drachen, Monster noch Götter existieren. Verstehst Du? Um es Dir mal besser verständlich zu machen: das ist so als wenn Du mir sagst: "Im Auftrag der Vampirkatze Hoschi" glaubst Du nicht, dass Hoschi es wirklich will. Natürlich will Hoschi es nicht - weil es Hoschi gar nicht gibt.
Darum rede doch nicht so mit uns, als wenn wir die Gläubigen sind. lol

Zitat:
Eigendlich ist das Richten "Im Namen Gottes" eine totale Gotteslässterung.

Es ist mehr als das, weil es (in diesem Sinne) gar keinen Hoschi gibt. Einen Hoschi kann man deshalb nicht lästern.

Im Übrigen merkt man anhand deiner Texte, dass Du an einen wahren Gott glaubst - Dir aber der Umgang der Religionen mit diesem Gott zuwider ist und Du am liebsten eine neue Religion gründen würdest, die Deinen ganzen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Und darum verstehen die Leute Dich hier auch so schlecht.

Zitat:
Das einzige was die Kirchen im Namen Gottes tun sollten ist es einen anständigen Glauben an Gott zu vermitteln.

lol ich denke nicht!
Es gibt weder einen anständigen Kompromiss noch einen anständigen Glauben an Gott, weil jedes Wort gelogen bzw. phantasiert ist - egal welche Religion - egal welchen Ausmaßes. Wenn jemand an einen Dämon/Ungeheuer/Gott glaubt, der Ungläubige ins Feuer wirft und Gläubige in einen Himmel bringt... Was bitteschön ist daran anständig?
Es gibt keine anständige Volksverarsche!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von S@ndBob: 07.10.2017 07:39.

07.10.2017 07:37 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von S@ndBob
Darum rede doch nicht so mit uns, als wenn wir die Gläubigen sind.

Die Forummitglieder können nicht wissen wer das Forum liest. Oder, habt ihr da eine Methode?

Zitat:
Original von S@ndBob
Im Übrigen merkt man anhand deiner Texte, dass Du an einen wahren Gott glaubst - Dir aber der Umgang der Religionen mit diesem Gott zuwider ist und Du am liebsten eine neue Religion gründen würdest, die Deinen ganzen Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Und darum verstehen die Leute Dich hier auch so schlecht.

Ja ich glaube an eine Kraft die hinter der Evolution steht, die ihr die Fähigkeit gibt die Welt stets im Gleichgewicht zu erhalten, alles sortiert, ausstattet und alle Zusammenhänge bestens organisiert, solange diese Erde besteht.
Welchen Namen auch immer diese Kraft haben könnte und was auch immer diese Kraft ist. Ich glaube im Wissen um diese Kraft an dieser Kraft.

Ich brauche selber keine Religion um an Gott zu Glauben und ich will auch keine Religion gründen.
Ich würde es nur sehr begrüßen, wenn die vorhandenen Religiönen zur Vernunft kommen damit glaubenswillige Menschen eine zur Vernunft gekommene Religion haben können. Ich mache das nicht für mich!!!

Zitat:
Original von S@ndBob
Es gibt weder einen anständigen Kompromiss noch einen anständigen Glauben an Gott, weil jedes Wort gelogen bzw. phantasiert ist - egal welche Religion - egal welchen Ausmaßes.

Es braucht keinen Kompromiss, Bereitschaft und Vernunft reicht vollkommen aus um einen anständigen Glauben haben zu können.
Da muß auch keine neue Religion erfunden werden, die Alten müssen nur "Renoviert" werden. Aber du sagtest ja bereits, darin liegt das Problem. Dann werden sie auf langer Sicht halt doch aussterben.

Zitat:
Original von S@ndBob
Wenn jemand an einen Dämon/Ungeheuer/Gott glaubt, der Ungläubige ins Feuer wirft und Gläubige in einen Himmel bringt... Was bitteschön ist daran anständig?

Mit einer Bereitschaft zur Vernunft wäre das Zeug ja weg.
Überlegen oder mit Fantasie:
Wer nicht glaubt dass die Erde einmal von der Sonne verschlungen wird, der kann nicht rechtzeitig den Planeten wechseln der auch im Himmel bereit steht.
Ist das anständig genug? lol

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Adamea: 07.10.2017 13:13.

07.10.2017 13:12 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Es ist völlig egal, wer welchen Glauben, oder überhaupt keinen Glauben, hat.

Die Frage, die wir hier diskutieren ist, ob Religionen die Welt spalten oder nicht.

Eindeutig scheint mir, dass Religionen ohne Beleg oder Beweis Dinge behaupten und die Beurteilung andersgläubiger Menschen davon abhängig machen, ob Menschen diese Behauptungen glauben.

Insofern findet i.d.T. eine Spaltung der Gesellschaft(en) der Erde statt.

"Ungläubige" wurden und werden weltweit verfolgt.

Bemerkenswert ist es m. E. dass heute gerade die christlichen Religionsgemeinschaften am lautesten über "Christenverfolgungen" jammern und vergessen, dass gerade sie es waren, die Jahrhundertelang Menschen weltweit nicht nur verfolgt, sondern gefoltert und ermordet haben - im Namen Gottes!

Heute versuchen die Kirchen sich von diesen Verbrechen zu distanzieren, indem sie behaupten, sie selbst wären nie aktiv geworden.

Dialoge mit "Gläubigen" sind schon deshalb nicht möglich, weil die oft nicht in der Lage sind eigene Positionen zu hinterfragen, sondern sich hinter den Dogmen ihrer Religionsgemeinschaft verstecken, indem sie sie verinnerlichen.

FAZIT:
Jeder kann glauben was er will, und im Übreigen ist Religion Privatsache und hat im öffentlichen Leben nichts zu suchen.
Weder in Kindergärten, noch Schulen, Krankenhäusern, Altenheimen und Unis und im Beruf sowie so nicht.

"Himmelskomiker" gehören auch nicht in Ethikräte oder in öffentliche Einrichtungen.

Wer das will, sollte paritätisch die Zulassung von Religionsfreien und Atheisen zulassen.

Und meine immer noch gültige Forderung:

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass das Konkordat gekündigt werden muss!

gilt unverändert!

Kadosch

__________________
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“Albert Einstein"[/SIZE]
07.10.2017 17:29 Kadosch ist offline E-Mail an Kadosch senden Beiträge von Kadosch suchen Nehmen Sie Kadosch in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Kadosch
Die Frage, die wir hier diskutieren ist, ob Religionen die Welt spalten oder nicht.

Vielleicht kann man auch fragen was die Welt mehr spaltet, die Religionen oder die Arm/Reich Schere.
Dann ist die Frage nach der Spaltung vollständiger beachtet.

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08.10.2017 08:58 Adamea ist offline E-Mail an Adamea senden Beiträge von Adamea suchen Nehmen Sie Adamea in Ihre Freundesliste auf
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Was soll denn das? Beides spaltet die Menschen natürlich seit Jahrhunderten und Jahrtausenden. In diesem Themageht es aber ausdrücklich um die Spaltung durch Religionen.
08.10.2017 11:51 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Kadosch
Die Frage, die wir hier diskutieren ist, ob Religionen die Welt spalten oder nicht.


ich schließe mich dieser Meinung an:



Zitat:
Adamea
Vielleicht kann man auch fragen was die Welt mehr spaltet, die Religionen oder die Arm/Reich Schere.






__________________
Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum.
(Ludwig Börne, dt. Schriftsteller, 1786-1837)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Maja: 08.10.2017 14:54.

08.10.2017 14:48 Maja ist offline E-Mail an Maja senden Beiträge von Maja suchen Nehmen Sie Maja in Ihre Freundesliste auf
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Religion, egal welche, spaltet grundsätzlich in allen Lebensbereichen.

Im Christentum ist diese Spaltung schon seit ca. 2000 sichtbar, eine Spaltung die meistens in verbalen Diffamierungen anfingen, um in einem heiligen Blutbad von Christus endeten.
Die Blutspur des Christentums über 2000 Jahre hinweg ist dafür ein einziger grausamer Zeuge.

Mt 12,30
Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Selbst eine neutrale Stellung zur Christlichen Religion, z. B. wer sagt: "das interessiert mich alles nicht", ist hiermit nicht nur ausgeschlossen, nein, derjenige wird meinungslos zum Gegner des allein wahrhaftigen Gott der Christen. Dieser spaltet nicht nur, er sagt auch, dass er alle Un- und Andersgläubigen (Gegner) vernichten wird.

Laut der Bibel sind dies alles Menschen wie Hunde, die ihr eigen Ausgekotztes wieder fressen, oder wie Schweine die sich immer wieder im Dreck wälzen, die nur das ewige Höllenfeuer verdient haben.

Wann hört dieser Religiöse Wahnsinn endlich auf dieser Erde auf?
11.10.2017 17:13 Hansi_1 ist offline E-Mail an Hansi_1 senden Beiträge von Hansi_1 suchen Nehmen Sie Hansi_1 in Ihre Freundesliste auf
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11.10.2017 20:21 S@ndBob ist offline E-Mail an S@ndBob senden Homepage von S@ndBob Beiträge von S@ndBob suchen Nehmen Sie S@ndBob in Ihre Freundesliste auf
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